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Jungk, Peter Stephan

Die Erbschaft:

 

Inhalt: 

Daniel Löw, Ende dreißig, lebt als deutschsprachiger Lyriker und Übersetzer in London. Seit seinem dreizehnten Lebensjahr rechnet Löw mit einem beträchtlichen Erbe, das ihm sein in Venezuela lebender Onkel, Alexander Stecher Bravo, in Aussicht gestellt hat. Doch als der alte Herr im Alter von neunzig Jahren stirbt, findet sich Löw nach etlichen Ferngesprächen und dem Umweg über eine Hamburger Bank, die ihm wertvolle Informationen über geheime Konten verschafft, in der drückenden Hitze von Caracas wieder. Dort wird er bereits vom Testamentsvollstrecker erwartet, der ein Import-Export-Geschäft betreibt und, wie seine weitschweifigen Erklärungen schon bald nicht mehr verhehlen können, vor allem seine eigenen Interessen in bezug auf das Erbe vertritt. Während draußen auf den Straßen politische Unruhen toben, gerät Daniel Löw immer tiefer in ein Netz aus feingesponnenen Intrigen: Eine Dame, ebenfalls Gast im Hotel, bietet ihm, ganz im Vertrauen, ihren Ratschlag an - führt sie ihn hinters Licht? Ein hinzugezogener Schiedsrichter der jüdischen Gemeinde verbürgt sich für die weiße Weste des Nachlaßverwalters. Spielt auch er ein doppeltes Spiel? Gegen diese scheinbare Verschwörung ist nichts auszurichten, und so verläßt der Erbe Caracas, um weiter nach den mysteriösen Nummernkonten zu suchen, eine Reise, die ihn schließlich in das El Dorado der Finanzhaie, nach Panama, letztendlich aber zu sich selbst führt.

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Infos zum Buch:

ca. 280 Seiten, gebunden, Econ & List Verlag