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 US-amerikanische Literatur 
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Registriert: Mi 15. Jun 2011, 19:40
Beiträge: 668
Beitrag Re: US-amerikanische Literatur
ich hoffe ich gehe euch noch nicht auf den Wecker ;) , heute mal zwei begnadete Zyniker:

Tom Wolfe

(Fegefeuer der Eitelkeiten, Ein ganzer Kerl, Ich bin Charlotte Simmons - haben mir alle drei gut gefallen, von seinen Kurzgeschichten ist dagegen nix hängengeblieben.

und ein Klassiker:

Ambrose Bierce

Das 'Das Wörterbuch des Teufels' dürfte an Boshaftigkeit nicht zu überbieten sein, seine Aphorismen brauchen sich nicht hinter denen von Oscar Wilde zu verstecken. Gibt auch ne tolle Bio über ihn (Morris - Allein in schlechter Gesellschaft) - am Ende seiner Laufbahn soll er gesagt haben: "Ich habe es geschafft, ich bin der meistgehasste Mann in Amerika".

Grüße

S.

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<Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche>F.W. Bernstein


Di 2. Aug 2011, 20:17
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Registriert: So 6. Apr 2008, 11:15
Beiträge: 1753
Beitrag Re: US-amerikanische Literatur
Hallo Shaftoe,

stimmt, Tom Wolfe habe ich ganz vergessen. Von ihm kenne ich "Ein ganzer Kerl" und "Fegefeuer der Eitelkeiten", beide Bücher haben mir sehr, sehr gut gefallen. Um "Ich bin Charlotte Simmons" habe ich bisher noch einen Bogen gemacht, das klingt thematisch nämlich so gar nicht so, als ob es mich reizen könnte...

Schön, dass Du hier an den Autor erinnerst.

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Liebe Grüße,
Rachel

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Mi 3. Aug 2011, 10:15
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Registriert: Do 27. Mär 2008, 13:34
Beiträge: 11808
Beitrag Re: US-amerikanische Literatur
Hallo Shaftoe,

nerven? Nein, ganz im Gegenteil, Du begeisterst mich! Diesmal für Tom Wolfe. Wie gut, dass er Dir eingefallen ist. Als „Ich bin Charlotte Simmons“ damals erschien, interessierte es mich sehr. Aber wie es oft so ist, kamen anderen Bücher, die mir den Blick auf diesen Roman Wolfes wieder versperrten. Ich schließe mich Rachel an: Dass Du an diesen Autor erinnerst, freut mich sehr, denn ich glaube, seine Bücher könnten mir liegen.

Du nervst also nicht, vielmehr bescherst Du mir ganz andere Probleme. Welches Buch reizt mich von ihm am meinsten? Sie klingen alle gut. Ich denke ich tendiere zwischen „Fegefeuer der Eitelkeiten“ und „Ich bin Charlotte Simmons“. Hiervon gibt es auch ein Hörbuch, das gut abschneidet, von einem sehr guten Sprecher gelesen (Matthias Brandt). Aber leider ist es stark gekürzt. Aber in Anbetracht der mangelnden Lesezeit, könnte ich mir trotzdem vorstellen, darauf zurück zu greifen, und „Fegefeuer der Eitelkeiten“ zu lesen.

Schwierig, schwierig. Aber vielen Dank für den tollen Tipp! Und auch für die Ergänzung des Namens Ambrose Bierce.

Bitte weiternerven! :mrgreen:

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Mi 3. Aug 2011, 10:40
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Registriert: So 6. Apr 2008, 11:15
Beiträge: 1753
Beitrag Re: US-amerikanische Literatur
Hallo Petra,

zu "Charlotte Simmons" kann ich ja nichts sagen, aber "Fegefeuer der Eitelkeiten" und "Ein ganzer Kerl" kann ich aboslut empfehlen. ;)

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Rachel

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Mi 3. Aug 2011, 11:25
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Registriert: Mo 31. Mär 2008, 11:07
Beiträge: 12205
Beitrag Re: US-amerikanische Literatur
Shaftoe hat geschrieben:
ich hoffe ich gehe euch noch nicht auf den Wecker ;)


Hallo Shaftoe,

nur positiv, nur positiv !
Du (und Petra) habt mich dazu gebracht, mein Augenmerk vermehrt auf die heutigen amerikanischen Schriftsteller zu setzen. Wenn ich an meinem Bücherregal vorbei gehe, sehe ich hauptsächlich europäische Schriftsteller und ich gebe zu, die verstehe ich meist in den Beweggründen besser als die Amerikaner. Dennoch kommt man nicht umhin zu bemerken, dass die USA hervorragende Schriftsteller hervorbringen. Somit sind deine Beiträge für mich eine große Bereicherung.

Heute habe ich in Lethems "Chronic City" reingelesen und war sehr in Versuchung, mir fehlt nur noch ein kleiner Schubser, vielleicht nächste Woche? ;)

bis dann
Maria

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Schöne Grüße
Maria




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Do 4. Aug 2011, 16:49
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Registriert: Do 27. Mär 2008, 13:34
Beiträge: 11808
Beitrag Re: US-amerikanische Literatur
Hallo zusammen,

Maria, dass Shaftoe und ich es schaffen, dass Du Dein Augenmerk verstärkt auf die US-amerikanische Literatur richtest, freut mich sehr! :-)

Und als wäre ich nicht schon neugierig genug auf Jonathan Lethem, steigerst Du mein Interesse noch durch Deine Anmerkung, wie schwer es Dir fiel in "Chronic City" nicht direkt weiter zu lesen. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich den Autor in meiner persönlichen Liste noch nicht vermerkt hatte. Habe ich gerade nachgeholt.

Im Leseerlebnisse-Thread habe ich gerade ausführlich über den ersten Rabbit-Roman geschrieben. Je weiter ich vordringe, umso mehr fasziniert er mich. Die Rabbit-Pentalogie will ich auf jeden Fall komplett lesen. Damit meine Eindrücke zu „Hasenherz (Rabbit, Run)“ nicht im Lauf der Zeit untergehen, zitiere ich meinen Beitrag für diesen Thread noch mal am Ende dieses Postings.

Ich habe eben entdeckt, dass es auch eine Verfilmung des ersten Rabbit-Romans von 1970 gibt. Der Filmtitel lautert „Nichts wie weg, Rabbit". James Caan spielt darin Harry Angstrom. Auf DVD gibt es den Film leider nicht. Aber vielleicht wird er ja mal im Fernsehen ausgestrahlt. Ich werde die Augen offen halten.

Hier meine Eindrücke zu John Updikes „Hasenherz“ noch mal für diesen Thread:

Zitat:
Ich verliere mich immer mehr in Rabbits Welt. Schon mehrfach musste ich mich gewaltsam daraus lösen, um meine S-Bahnstation nicht zu verpassen, so intensiv hat mich John Updike im Griff. Wenn "Hasenherz (Rabbit, Run)" – was ich doch stark annehme – weiter so faszinierend bleibt, erhält es von mir die Höchstwertung. Und doch kann ich das Buch nicht vorbehaltlos empfehlen, denn es ist ganz sicher nicht jedermanns Sache. Er reizt die Sprache bis zum Letzten aus, malt mit Sätzen wahre Bilder. Er liebt das, und wendet es ununterbrochen an. Das verlangsamt zuweilen den Lesefluss, da es Zeit braucht, die bis die Bilder heraufbeschworen sind. Wer daran Genuss empfinden kann, wird es sicher nicht satt werden. Wer sich damit schwer tut, den wird es ermüden. Mich fasziniert und begeistert es. Es ist ein manchmal mühevolles, aber immerzu lohnenswertes Lesen. Nicht nur um der Sprache und der Bilder willen. Die Themen Updikes liegen mir ebenso, wie seine unvollkommenen Figuren. Sie sind Menschen durch und durch. So hat Harry Angstrom (Rabbit) viele Schwächen, und kaum sichtbare Stärken. Und doch schleicht sich dieser lebensuntüchtige, charakterschwache, rücksichtslose Mensch in so manches Leserherz. Meines gewinnt er gerade, trotz seines Fehlverhaltens – gerade auch Frauen gegenüber. Der Titel - sowohl "Rabbit, Run", als auch der Titel der deutschen Ausgabe, "Hasenherz" - skizziert Harry Angstrom (Rabbit) vortrefflich. Er ist von zögerlicher Natur und ist jeder Zeit bereit für die Flucht. Läuft, wie es scheint manchmal egal, in welche Richtung, Hauptsache er steht nicht still. Und dann, sobald er sich festgekesselt fühlt (im drögen Alltag, in seiner Ehe, oder in einer sonstigen Beziehung) schlägt er Haken und - rennt. Hätte man den Originaltitel einfach so belassen, wäre es mir allerdings lieber gewesen, denn er trifft es noch um einiges genauer!

Auch die Nebenfiguren räumen sich allmählich Plätze in meinem Leserherz ein. Das hätte ich anfangs gar nicht vermutet. Ruth, Rabbits Geliebte, aber auch der episkopalische Pfarrer Eccles, sind mir inzwischen alles andere als gleichgültig. Sie haben mein volles Mitgefühl. Eccles ist eine meiner Lieblingsfiguren des Romans. Er will Rabbit bekehren und zur Rückkehr zu seiner Ehefrau veranlassen. Hieraus, und auch aus Gesprächen zwischen Eccles und anderen Figuren (z. B. mit einem lutherischen Pfarrer) entfalten sich viele der ganz großen Themen auf eine ganz seltsame und brillante Art. Moral, Glaube, Werte, Liebe, Pflichtgefühl. Doch nicht nur Eccles konfrontiert Rabbit mit diesen Themen, sondern schließlich sieht er sich auch selbst mit ihnen konfrontiert. Der Leser bleibt hier nicht außen vor. Man kommt nicht umhin, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen.

Im Schildern von Szenen zeigt Updike sich gleichfalls brillant. Und auch hier wirken seine Schilderungen oftmals seltsam, und somit unvergleichlich, und machen Updikes Prosa einzigartig. Seine ihm ganz eigene Stimme möchte ich nicht mehr missen. Und die Rabbit-Romane erst recht nicht. Ich werde sie mir alle zulegen, denn ich möchte sie alle lesen.

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Fr 5. Aug 2011, 11:13
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Registriert: Mo 31. Mär 2008, 11:07
Beiträge: 12205
Beitrag Re: US-amerikanische Literatur
Petra hat geschrieben:

Und als wäre ich nicht schon neugierig genug auf Jonathan Lethem, steigerst Du mein Interesse noch durch Deine Anmerkung, wie schwer es Dir fiel in "Chronic City" nicht direkt weiter zu lesen. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich den Autor in meiner persönlichen Liste noch nicht vermerkt hatte. Habe ich gerade nachgeholt.


Hallo Petra,

ja, ich glaube auch, dass der Autor noch nicht hier im Thread genannt wurde. Doris hat ihn, wenn ich mich richtig erinnere, im SUB :?:

Wenn man das Cover im Netz anschaut, dann lockt das Äußerliche nicht sehr. Doch original ist das Cover viel ansprechender und es ist eine Aufmachung wie "Unendlicher Spaß" von David Foster Wallace, d.h. man kann den Buchrücken nicht knicken. Raffiniert gemacht.

Kurzbeschreibung
Der neue große New-York-Roman von Jonathan Lethem nach »Die Festung der Einsamkeit« und »Motherless Brooklyn«
Mit seinem großen Gesellschaftsroman über die eisige Welt des Geldes und des schönen Scheins, der Dinnerpartys und der Charity-Events zeichnet Jonathan Lethem das eindrucksvolle Porträt eines dekadenten Manhattans, dessen Einwohner gefangen sind in Medienmanipulationen und politischen Betrügereien.

:arrow: Chronic City

jedenfalls wäre ich an dem Buch vermutlich einfach vorbeigegangen. Der Thread lohnt sich wirklich sehr :-)

Danke auch für deinen Bericht über die Rabbit Romane von John Updike. Ich verfolge sie gerne.

Gruß,
Maria

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Schöne Grüße
Maria




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So 7. Aug 2011, 14:28
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Beiträge: 668
Beitrag Re: US-amerikanische Literatur
seufz - Jonathan Lethem wird wohl Einzug halten müssen in Shaftoes Reich....

Danke für den Tipp (auch um die 'Rabbits' schleich ich ja schon seit Jahren.

S.

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Mo 8. Aug 2011, 09:06
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Beiträge: 11808
Beitrag Re: US-amerikanische Literatur
Hallo zusammen,

Jonathan Lethem: Von ihm im SUB habe ich seit Ewigkeiten „Motherless Brooklyn“. Seit damals sowohl Mariposa (kennt vielleicht nicht mehr jeder), als auch Fevvers davon sehr angetan waren. Meine Neugierde ist ungebrochen. Doch irgendwie schoben sich immer andere Bücher dazwischen, wie das so ist. Kürzlich erinnerte mich Doris an das Buch. Sie las es, und war ebenfalls sehr angetan.

Du hast Recht, Maria, das Cover des Originals von „Chronic City“ hat was. Aber die deutsche Ausgabe finde ich so schlecht auch nicht. Und vom reinlesen her, lockt es ebenfalls sehr!

Dass Ihr, Maria und Shaftoe, auf Jonathan Lethem auch so neugierig geworden seid, höre ich sehr gern. So stelle ich mir mit dem Thread hier nicht nur selbst eine Falle! :mrgreen:

John Updike: Du schleichst also auch schon ewig um die Rabbit-Romane, Shaftoe. Ging mir ähnlich. Und letztens bekam ich dann den letzten ernsthaften Schups. Und habe es nicht bereut! Je tiefer ich mich in das Leben des Rabbit verliere, umso weniger mag ich mich daraus lösen. Ganz seltsam, diese Faszination. Ich werde mich mit den restlichen Rabbit-Romanen eindecken. Die muss ich unbedingt alle lesen!

Schön Maria, dass Du meine Berichte über Rabbit gern liest. Das freut mich. Rabbit beschäftigt mich so intensiv, dass es gut tut, die Gedanken dazu niederzuschreiben, da mein Kopf so voller Eindrücke vom Lesen ist.

Im Netz habe ich noch zwei interessante Artikel über John Updike gefunden.

Hellmuth Krasek äußerte sich in einem :arrow: Interview ausführlich über Updike. Interessant fand ich, dass er Updike als Nachfahre (seines Altersgenossen) Richard Yates bezeichnet. Und als Vorfahre von Stewart O’Nan. Besonders interessant finde ich aber, dass er Updike Einzigartigkeit bescheinigt als Chronist einer Epoche und einer Gesellschaft, die – wie Karasek treffend sagt – jetzt unabwendbar zu Ende geht.

Und:

Volker Hage, SPIEGEL-Redakteur und Autor des Buches „John Updike: Eine Biographie“ bedient sich im :arrow: Nachruf auf John Updike eines Zitats aus „Rabbit, eine Rückkehr“:

Und in der Erzählung "Rabbit, eine Rückkehr": "Das Universum macht weiter, rotiert, explodiert, weiß der Teufel, was es alles macht, weiter und weiter, und irgendwann streikt es, und ich bin immer noch in der Kiste, allein und vollkommen vergessen."

Einerseits schön, dass Volker Hage im weiteren Satz sicherstellt, dass Updike nicht vergessen sein wird. Nicht, so lange Menschen seine Romane lesen. Andererseits schön, dass er damit auch Updikes sprachliche Brillanz noch mal zur Geltung brachte, und ihn sozusagen zum eigenen Ableben indirekt selbst noch mal zu Wort kommen ließ.

Für mich auf jeden Fall ein Hinweis, dass John Updike auch in den weiteren Rabbit-Romanen sprachliche Glanzstücke vollbracht hat. Mit wenigen Worten Bilder aufspürt, und damit grundlegende Dinge auf den Punkt bringt.

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Mo 8. Aug 2011, 09:31
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Registriert: Mo 31. Mär 2008, 11:07
Beiträge: 12205
Beitrag Re: US-amerikanische Literatur
Hallo Petra

ich habe gestern ganz spontan mal in Updikes "Erinnerungen an die Zeit unter Ford" reingelesen. Das Buch habe ich vor ein paar Monaten von Steffi geschenkt bekommen. Was ich las hat mir schon sehr gut gefallen (ich bin ja ein Fan seiner Erzählungen (z.B. "Werben um die eigene Frau").

In "Erinnerungen .... unter Ford" verwebt John Updike zwei verschiedene Epochen.

Die "The New York Times Book Review" schreibt:
Der Roman wechselt zwischen zwei aufeinander bezogenen Geschichten. Die eine ist eine typische Updike-Geschichte, sie erforscht das Amerika von heute, Begierde, Schuld, moralische Uneindeutigkeit..... Updike zeigt, wie vorläufig Erinnerung ist und wo hinter den offiziellen Dokumenten und unseren Selbsttäuschungen das Herz seinen Platz hat in der Geschichte.

http://www.amazon.de/Erinnerungen-die-Z ... 696&sr=8-3

Gruß,
Maria

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Mo 8. Aug 2011, 15:54
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