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Rückblick 2017 Hören...
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Autor:  JMaria [ Di 19. Dez 2017, 21:03 ]
Betreff des Beitrags:  Rückblick 2017 Hören...

Hallo zusammen,

Lasst uns doch mal Rückblicken. Wie sah denn euer Hör-Jahr 2017 aus?
Wieviel habt ihr gehört? Habt ihr vielleicht sogar die Stunden notiert? (Was ich nicht getan habe). Wo lag der Hör-Schwerpunkt? Lieblingskategorie?
:laptop:

Autor:  JMaria [ Sa 30. Dez 2017, 12:37 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Rückblick 2017 Hören...

Hallo zusammen,

ich hatte 2017 zwischen drin ein Hör-Tief und habe auch meine Hörplanung nicht komplett ( viewtopic.php?f=6&t=5763 )

Doch im Großen und Ganzen habe ich sehr schöne Hörerlebnisse gehabt. Anfang des Jahres habe ich einige Hörbücher gehört die Frank Arnold las. Er ist ein klasse Sprecher!

Positiv überrascht hat mich Maren Kroymann mit ihrer Lesung von „Gnade“ (Toni Morrison). Ein Stoff dem man nicht einfach folgen kann, er erfordert viel Aufmerksamkeit. Maren Kroymann hat eine einfühlsame Art zu lesen.

Ein Highlight war „Anna Karenina“ gelesen von Ulrich Noethen. Was kann dieser Mann nicht vorlesen? Er hat eine kongeniale Art klassischen Stoff mit der Stimme zu übertragen.

Beste Spannung verliehen mir die Hörbücher:
James Lee Burke: Glut und Asche, gelesen von Dietmar Wunder
Lee Child: Way Out , gelesen von Roland D. Floegel

Herr Floegel war mir bis dato unbekannt. Er hat den Einzelgänger Jack Reacher gut rübergebracht.

„Glut und Asche“ versprach tolle Spannung und Atmosphäre, Dietmar Wunder perfekt in der Rolle des Vorlesers. Der Serienheld Sheriff Hackberry Holland hat alle Hände voll zu tun.

2017 habe ich auch einige Lesungen im Radio verfolgt. Hervorgetan hat sich „Augustus“ von John Williams (ein Feuerwerk an diversen Sprechern, z.B. Christian Redl, Hanns Zischler, Jens Wawrczeck, Corinna Kirchhoff, Ulrich Noethen, Felix von Manteuffel U.a.)

Hörspiele habe ich 2017 kaum gehört. Hier kann ich nur „Leere Herzen“ von Juli Zeh nennen, das es kürzlich auf MDR Kultur zu hören gab. Deutschland in naher Zukunft und wirkte real und spannend auf mich.

Features hatte ich ebenfalls kaum gehört, doch eines blieb mir in Erinnerung wegen seiner schönen ruhigen Stimmung: Mein Herz ist leer von Werner Fritsch. Ein Hörspiel aus Haiku Gedichten.

Und zwei weitereTops 2017 gehören auch noch erwähnt, die ich gegen Ende des Jahres gehört habe:

Das kurze wundersame Leben des Oscar Wao
Roman von Junot Díaz, gelesen von Andreas Pietschmann

Der scharlachrote Buchstabe von Nathaniel Hawthorne, gelesen von Rolf Boysen

Autor:  Petra [ Mo 1. Jan 2018, 21:38 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Rückblick 2017 Hören...

Hallo zusammen,

ich hatte ein sehr gutes Hörjahr! Endlich konnte ich mich wieder richtig aufs Hören einlassen. Das habe ich auch so richtig ausgenutzt. Und hätte ich nicht Anfang des Jahres Literatursendungen aus einigen Jahren auf dem Handy nachgeschaut (nachgehört trifft es besser), wären es noch mehr Hörbücher geworden. Aber das war alles genau richtig so, denn beides hat mir 2017 großen Spaß gemacht. Nun aber zu den Hörbüchern:

Es waren 26 Hörbücher, 8598 Hörminuten.
Es waren 6 Hörspiele, 8 gekürzte Lesungen, 12 ungekürzte Lesungen.
Darunter waren 8 zeitgenössische Romane, 7 Krimis (davon 1 Krimi-Klassiker), 4 Thriller, 5 Sach-Hörbücher und 2 Klassiker.

Features habe ich dies Jahr leider keines gehört.

Bester Sprecher waren für mich in 2017 Otto Mellies („Gilead“ – kongenial gelesen!). Jens Wawrczeck („Klippen des Todes“) und Karlheinz Tafel („Schlaf in himmlischer Ruh‘)
Beste Sprecherinnen waren für mich in 2017 Ulrike Hübschmann („Wovon wir träumten“ – die WIR-Form perfekt umgesetzt) und Eva Mattes („Lady Susan“).

Ich habe eben mal in den anderen Threads aus den vergangenen Jahren meine Statistiken angeschaut. Erschreckend! Ich habe dies Jahr so viel Hörzeit verloren durchs Literatursendungen nachschauen, und habe trotzdem doppelt bis dreifach so viele Hörbücher gehört wie sonst. Das bestätigt es nochmal deutlich: Ich hatte ein tolles Hörjahr 2017, und habe wieder richtig Hörfreude entwickeln können! :cheerleader:

@Maria: Deine Zusammenfassung deines Hörjahres habe ich mit Freude gelesen! Hab Dank für den schönen Rückblick. Du scheinst zum Ende des Jahres dein Hörtief überwunden zu haben, was mich sehr freut. Und dann hast Du auch gleich ein gutes Händchen für die Auswahl gehabt, und noch zwei Highlights gehört, auf die du mich sehr neugierig gemacht hast! Aber auch einen Blick auf deine Überraschung (Maren Kroymanns Lesung von Toni Morrisons „Gnade“) scheint lohnenswert. Insgesamt hattest du ein schönes Hörjahr, das sehe ich auch so.

Autor:  JMaria [ Di 2. Jan 2018, 13:51 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Rückblick 2017 Hören...

Hallo Petra,

Zitat:
Es waren 26 Hörbücher, 8598 Hörminuten.
Es waren 6 Hörspiele, 8 gekürzte Lesungen, 12 ungekürzte Lesungen.
Darunter waren 8 zeitgenössische Romane, 7 Krimis (davon 1 Krimi-Klassiker), 4 Thriller, 5 Sach-Hörbücher und 2 Klassiker.



Gratuliere, Petra :stielaugen:

6 Hörspiele ! Hattest du einen Favorit darunter?

Autor:  Petra [ Sa 13. Jan 2018, 14:48 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Rückblick 2017 Hören...

JMaria hat geschrieben:
Gratuliere, Petra :stielaugen:

6 Hörspiele ! Hattest du einen Favorit darunter?


Interessanter Weise nicht! Sondern sie haben mir alle sehr gut gefallen. Die meisten waren Hörspiele, zu denen ich die Bücher kannte und sehr mochte. So war das ein tolles Wiedererleben. Und allesamt waren die Bücher auch toll umgesetzt. Das waren: Donna Leons "Acqua Alta", Ingrid Nolls "Der Hahn ist tot", E.L. Doctorows "Homer & Langley", Brigitte Auberts "Im Dunkel der Wälder" Und Mary Shelleys "Frankenstein". Wirklich alles tolle Hörspiel-Umsetzungen!

Das andere Hörspiel (wozu ich es keine Buchvorlage gibt), war "Das Rätsel von Musgrave Abbey (Sherlock & Watson - Neues aus der Baker Street 1)" von Viviane Koppelmann, was mir sehr gut gefallen hat. Die Reihe habe ich ja durch dich kennengelernt.

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