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 Klötgen, Frank: Der Fall Schelling 
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Registriert: Do 3. Apr 2008, 21:14
Beiträge: 657
Beitrag Klötgen, Frank: Der Fall Schelling
Klötgen, Frank
Der Fall Schelling
Hartcover mit CD: 187 Seiten
Verlag: Voland & Quist, Dresden und Leipzig
Erscheinungsdatum: 14. März 2010


Kurzbeschreibung:
Was, wenn der Tod doch nicht das letzte Wort hat? Der zu Lebzeiten mäßig bekannte Schriftsteller Schelling wird von einem ehrgeizigen Ärzteteam aus seinem siebzehnjährigen Koma erweckt. Doch der beschwerliche Weg zurück ins Leben führt in eine wenig vettraute Welt: Schellings Frau ist zwischenzeitlich verstorben, seine Tocher erwachsen und er selbst nummehr büer den Erfolg seiner Bücher zu größter Berühmtheit gelangt. Der Patient wird zum Spielball der Machtkämpfe innerhalb der Klinik, schon bald lernt er, der neuen Umgebung zu misstrauen. Je stabiler sein gesundheitlicher Zustand wird, desto mysteriöser und beängstigender stellen sich die Vorgänge in der Klinik dar. Im rauschhaften Strudel der Ereignisse verwischen die Grenzen zwischen Realität und Fiction. Und die Frage, wer hier welche Fäden zieht, wird zur beklemmenden Ungewissheit...

Über den Autor:

Frank Klötgen ist Spken-Word-Poet und Netzliterat sowie Sänger und Texter bei Marillyns Army. 2004 veröffentlichte er mit Spätwinterhitze den ersten deutschsprachigen Hyperfiction-Roman, 2007 erschien sein Erzählband Will Kacheln.

Meine Meinung

Ein sehr interessantes Thema. Der Mensch ist Herztod, wird in Komas versetzt und nach 17 Jahren wieder reanimiert. Wie kommt der Patient mit der neuen Zeit klar? Wie seine Angehörigen?
Zu Beginn lernen wir die Protegisten kennen. Chefarzt Böger erscheint zuerst auf der Fläche. Wir erleben ihn heute und im Rückblick zu Beginn seiner Karriere. Wir lernen das Klinikteam kennen und erfahren viel aus dem Alltag. Wir lernen die Tochter Lisa kennen und wie sie alles erlebt und verarbeitet.

Für meinen persönlichen Geschmack ist das Büchlein sehr kurzgefasst im letzten Teil. Da hätte der Autor ruhig ausführlicher sein können.

Fazit:

Alles in allem hat mir das Buch schöne Lesestunden beschert. Der Abzug allein wegen dem letzten Teil, der mir zu kurz war.
Die CD wird von Frank Klötgen selbst gelesen; Lesedauer 49 Minuten.

7 von 10 Punkten

_________________
Ending a novel is almost like putting a child to sleep—it can't be done abruptly.

Colm Tóibín


Do 3. Nov 2011, 20:52
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