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Jay Asher: Tote Mädchen lügen nicht
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Autor:  SilkeS. [ Mi 8. Jan 2014, 09:12 ]
Betreff des Beitrags:  Jay Asher: Tote Mädchen lügen nicht

Originaltitel: 13 Reasons Why
Aus dem Amerikanischen von Knut Krüger
Ab 13 Jahren
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 288 Seiten
ISBN: 978-3-570-16020-6
€ 14,95 [D] |
Verlag: cbt

Klappentext:
Die Stimme der Toten, ein Ruf nach Leben

Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon ...

Meine Meinung
Ich bin vermutlich die letzte die dieses Buch liest.
So, oft wie ich begeisterte Rezensionen darüber gelesen oder bei YT gesehen habe, kommt es mir so vor, als ob jeder das Buch kannte nur ich nicht.
Selbst meine große Nichte. (Sie entpuppt sich gerade als gute Buch-Anlaufstelle;-))
Sie haben es in der Schule gelesen. Ich bin mir grad nicht sicher ob im Deutsch- oder Englischunterricht, aber Sie hat es auf jeden Fall auf englisch gelesen.

Diese Buch empfand ich schon im Vorfeld als ideale Unterrichtslektüre, da ich vom Thema und vom Protagonistenalter her diverse Diskussionsmöglichkeitens sah.
Und richtig. Das Buch hallt nach und ist vom Plot nicht einfach. Ich empfand es sogar als gruselig.
Allein die Vorstellung der Geschichte um die es in dem Buch geht, ließ mir einen Schauer über den Rücken laufen.
Das Buch bedient wenige Charakter, aber diese sind absolut glaubwürdig und realistisch dargestellt und gerade Clay der hier der aktive Progatonist ist, war sehr gut gezeichnet. Man schlüpfte beim Lesen in ihn, war der jenige, der die Kassetten hört und durch den gesprochenen Text in diese Gefühlsachterbahn gestoßen wurde.
Man konnte nachempfinden, wie er sich fühlte, warum er sich so fühlte, welche Ängste und Bedenken und Gedanken er hatte.
Es war von daher schon ziemlich eben gruselig, weil man es alles mitgefühlt hat...

Der Plot läßt einen nachdenken, läßt einen den Umgang mit anderen Menschen überdenken.
Ich habe mich häufig wiedererkannt. Wie oft beurteilt man Menschen nach ihrem Aussehen, schließt sich Meinungen über Personen an, die man nicht kennt, verhält sich nicht immer nett und freundlich...Drängt ihnen Behandlungen auf, die sie vielleicht nicht wollen?
Auch ich habe in der Schule eine Mitschülerin gemobbt, aber auch ich habe Mobbing erfahren...
Nicht in dem Sinne, wie es hier beschrieben ist, nicht wie es heute häufig an den Schulen verzeichnet wird, aber Mobbing, oder Bullying, wie es heute richtig heißt fängt im Kleinen an.
Dieses Buch zeigt das auf und das finde ich sehr gut gelungen und ein extem wichtiges Thema und finde diese Buch als Schullektüre wirklich wichtig.

Schon bevor ich das Buch las und auch während ich das Buch las, mußte ich häufig an
"Die Hassliste" von Jennifer Brown denken. Ist ein anderes Themengebiet, aber aus dem gleichen Ursprung entstanden.

Note 1

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