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 Beckett, Simon: Flammenbrut 
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Registriert: Mo 31. Mär 2008, 14:49
Beiträge: 2451
Beitrag Beckett, Simon: Flammenbrut
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Kategorie: gekürzte Lesung
Genre: Krimi
SprecherInnen: Johannes Steck
Medium: 6 CDs
Laufzeit: ca 417 Minuten
Verlag: Argon
Preis: 19,90 €
ISBN: 978-3866109414

Bewertung: **
(* schlecht / ** ganz gut / *** gut / **** spitze)


Inhalt:

Kate ist genervt, noch immer hört Paul nicht auf, sie zu nerven. Er will einfach nicht verstehen, dass es aus ist, weil er zuviel Chanchen vertan hat.

Doch ihre Agentur gedeiht, ihre Freunde sind auf ihrer Seite, das Leben könnte so schön sein, wenn nicht –

Kates innere Uhr ticken würde, und sie die Gedanken an ein Kind sie nicht so sehr beschäftigen würden.

Nein, nach Paul ist es undenkbar eine ‚Normale’ Schwangerschaft anbahnen zu wollen. Einen Partner für’s Leben braucht Kate so wenig, wie einen für’s Bett.

Der Bericht in der Zeitschrift, die ihr in die Hände fällt, bringt sie auf die Idee: eine künstiliche Befruchtung muss her – Geld ist genug da, wenn da nicht die Frage nach dem Vater wäre. Will sie ihn kennen, will sie ihn nicht kennen? Sie gerät an einen merkwürdigen Mann, deren Spende sie für Ihr Kind haben will, und dann überstürzen sich die Ereignisse, denn nichts ist, wie es scheint.

Meine Meinung:

Lohnt es sich nach Obsession einen weiteren Vorläufer von Simon Beckets David Hunter Romanen zu lesen? Diesmal schreibt der Autor sogar im Vorwort, ohne Flammenbrut hätte es David Hunter nie gegeben. Das ist dann auch deutlich erkennbar. Der Weg zu David Hunter liegt vor uns, aber während ich der Geschichte lauschte, fragte ich mich mehr als einmal: warum hat man uns Becketts Versuche nicht erspart?

Für mich war schon das Hauptthema, künstliche Befruchtung, nicht spannend, aber was Becket daraus gemacht hat, in Irrungen und Wirrungen einen Vater finden, den jeder, der aufmerksam zuhört sofort ablehnen würde, niemals auf Freunde hören, alle Warnsignale überhören – wie soll das logisch, stringend und spannend durchzuhalten sein?

Es endet vorhersehbar, doch der Weg dorthin ist lang - und vor allem nicht so spannend, wie erhofft, weil eben jeder außer Kate ahnt, was sie sich durch ihre Idee und fehlende Menschenkenntnis an Problemen heranzieht. Jeden Fingerzeig übersieht sie. Becketts spätere Rafinesse fehlt gänzlich. Die Ansätze zu David Hunter kann man erkennen, aber muss man daraus auch noch Geld machen?

Wäre nicht ein glänzend aufgelegter Johannes Steck der Sprecher dieses Werkes, hätte ich sicher nach einer CD aufgegeben, aber leider kann auch ein guter Sprecher keine schlaffe Vorlage retten. Aber wenigstens hat mir Herr Steck das selberlesen erspart, was ich sicher schnell abgebrochen hätte, weil mir Lesezeit noch kostbarer ist, als Hörzeit.
Binchen, September 2009.

_________________
Winke Binchen
____________________________________________________
Kein Lesen ist der Mühe wert, wenn es nicht unterhält.” William Somerset Maugham (1874-1965)


Di 22. Sep 2009, 20:45
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