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 Dürrenmatt, Friedrich: Die Panne - Rezi von Peka 
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Registriert: Mo 31. Mär 2008, 14:49
Beiträge: 2451
Beitrag Dürrenmatt, Friedrich: Die Panne - Rezi von Peka
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Kategorie: Lesung
Genre: Klassiker
SprecherInnen: Christian Brückner
Medium: 2 CDs
Laufzeit: 112 Minuten
Verlag: Diogenes Verlag
Preis: 19,90 €
ISBN: 978-3-257-80153-8

Bewertung:
****
(* schlecht / ** ganz gut / *** gut / **** spitze)

Inhalt:
Generalvertreter Alfredo Traps bleibt mit einer Autopanne liegen. Die Reparatur des Fahrzeugs wird bis zum nächsten Morgen dauern, er sucht eine Übernachtungsmöglichkeit und landet in einer Villa inklusive einer illustren Herrenrunde ehemaliger Juristen. Die Herren möchten ein Gerichtsspiel spielen und bieten Herrn Traps an mitzumachen und die Rolle des Angeklagten zu übernehmen...

Meine Meinung:
Mit dem Titel "Die Panne" ist es Dürrenmatt gelungen sehr viel über das Stück auszusagen. Ich meine nämlich, am Anfang steht eine Panne und am Schluss dann auch - allerdings eine Panne ganz anderer Art. Wer es genauer wissen möchte muss hören und wird das nicht bereuen.

Mein Freund Marcel Reich-Ranicki meinte zu diesem Werk: "Ich halte "Die Panne" für eine der besten deutschen Erzählungen nach 1945. Ein Meisterwerk sondergleichen."

Nun ja, dem ist ja eigentlich nicht viel hinzuzufügen - aber nur eigentlich. Denn es gäbe sehr viel zu sagen über diese herausragende Kriminalgeschichte, da es hier aber um ein Hörbuch geht beschäftigen wir uns in erster Linie auch mit Informationen dazu. "Die Panne" gibt es in verschiedenen Versionen. Mir bekannt ist eine weitere Lesung mit Ernst-August Schepmann als Sprecher und ein Hörspiel aus dem Jahre 1956, das von Dürrenmatt auch selbst bearbeitet wurde. Jedes dieser Hörwerke hat seine Vorzüge und "Die Panne" bekommt nun mit der hier besprochenen Version in gewisser Weise eine Krone aufgesetzt.

Wenn Christian Brückner liest, dann ist das schon Auszeichnung genug heißt es manchmal. Und in der Tat, da ist wohl etwas wahres dran. Christian Brückner ist das I-Tüpfelchen für dieses Hörwerk. Er ist stets auf der Höhe des Textes, er betont wo es sein muss und nimmt sich zurück, wenn das Ohr das erwartet. Er kann die verschiedenen Figuren so sprechen, dass nie eine Verwechslung droht und er unterstreicht durch seine Interpretationsform die Spannung der Geschichte.

Ohr was möchtest du mehr? Und deshalb an alle die Friedrich Dürrenmatt schätzen und für Christian Brückner schwärmen: Auf die Ohren, fertig, los...(Peka, März 2007)


Mi 2. Apr 2008, 17:52
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