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 US-amerikanische Literatur 
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Registriert: Do 10. Apr 2008, 22:52
Beiträge: 245
Beitrag Re: US-amerikanische Literatur
Liebe Petra,

auf Franks Entwicklung bin ich auch sehr gespannt. Ich konnte am Wochenende leider nicht viel weiterlesen. Aber es waren schöne Dinge im Leben, die mich vom Lesen abgehalten haben. Wie weit bist Du denn eigentlich?

Das klingt abermals gut, was Du über Die geheime Geschichte der Liebe schreibst. Ich schaue mal. Seit geraumer Zeit kaufe ich viel spontaner Bücher, meist erst, wenn ich sie lese.

Liebe Grüße,
Sonja


So 29. Mär 2015, 23:36
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Registriert: Do 10. Apr 2008, 22:52
Beiträge: 245
Beitrag Re: US-amerikanische Literatur
Liebe Barbara,

vielen lieben Dank! Ja, das stimmt mit den Erinnerungen :) . Auf das viele Neue hinzukommen! Ich freue mich sehr auf unseren zukünftigen Austausch!

Liebe Grüße,
Sonja

_________________

Liebe Grüße,
Sonja


So 29. Mär 2015, 23:42
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Registriert: Do 10. Apr 2008, 22:52
Beiträge: 245
Beitrag Re: US-amerikanische Literatur
Hallo Maria,

vielen lieben Dank!

Den Thread muss ich mir morgen mal genauer ansehen. Ich dachte immer das Kanada mein erstes Buch von Richard Ford werden würde. Eine Freundin hatte davon sehr geschwärmt. Die Leseprobe war auch eine Weile auf meinem Kindle. Nun, dann eben erst der Sportreporter ;)

Liebe Grüße,
Sonja

_________________

Liebe Grüße,
Sonja


So 29. Mär 2015, 23:46
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Moderator

Registriert: Mo 31. Mär 2008, 11:07
Beiträge: 12210
Beitrag Re: US-amerikanische Literatur
steffi hat geschrieben:
Ach, Leute, jetzt hab ich doch gerade mit Vineland meinen ersten Pynchon im SUB da gibts hier schon wieder so viele Verführungen. Wo soll das noch hinführen ? :mrgreen:

Shaftoe hat geschrieben:
Zur Abrundung hab ich mir sogar eine DVD bestellt: L.A. Confidential


Die Filme LA Confidental und Black Dahlie kenn ich auch - aber ich wusste nicht, dass sie auf Bücher von James Ellroy beruhen. Mir scheint, er wäre mal einen Blick wert !



hier ein neues Interview mit dem Autor:

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/ ... 25158.html

_________________
Schöne Grüße
Maria




Ich lese gerade:



Ich höre gerade:


In der Jugend ist die Hoffnung ein Regenbogen und in den grauen Jahren nur ein Nebenregenbogen des ersten. (Jean Paul F. Richter)


Mo 30. Mär 2015, 10:08
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Registriert: Mi 15. Jun 2011, 19:40
Beiträge: 669
Beitrag Re: US-amerikanische Literatur
Ich hab auch eins ;)

http://www.polar-noir.de/im-gespraech-james-ellroy/

Übrigens hat mir der Film L.A. Confidential ganz gut gefallen (habs in der Regel nicht so mit Literaturverfilmungen, aber den haben sie gut hingebracht)

edit

bester Dialog:
"ne' Nutte ist ne' Nutte, auch wenn sie aussieht wie Lana Turner"
"Lass uns gehen, das ist nämlich Lana Turner"



Grüße

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<Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche>F.W. Bernstein


Mo 30. Mär 2015, 12:25
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Registriert: Do 27. Mär 2008, 13:34
Beiträge: 11820
Beitrag Re: US-amerikanische Literatur
Liebe Sonja,

geht mir genauso, ich bin auch nicht weiter gekommen, da ich am Wochenende nicht zum lesen gekommen bin, dafür aber zu anderen schönen Dingen des Lebens – da haben wir abermals was gemeinsam! Auch was Du letztens schriebst, dass Du Dir mit den Büchern mehr Zeit nimmst, spricht mir voll und ganz aus der Seele. Ich werde nie eine Schnell-Leserin werden, und das ist auch nicht schlimm, denn Du sagst es so richtig: Das Lesen sollte kein Wettrennen sein, sondern Genuss. Alle Bücher kann ich niemals lesen, das entspannt mich mittlerweile, und hilft mir, mich auf die zu konzentrieren, die ich wirklich unbedingt lesen möchte. Und das dann mit Haut und Haaren. Auch das mit dem Kaufen hat sich bei uns beiden verändert. Ich kaufe nur noch selten Bücher. Denn jedes muss mit denen in meinem gigantischen SUB konkurrieren. Und wenn ich dann realistisch denke, weiß ich, dass in meinem SUB Bücher sind, die mich NOCH MEHR interessieren, als das, was ich in Erwägung ziehe zu kaufen. Liebe Sonja,

geht mir genauso, ich bin auch nicht weiter gekommen, da ich am Wochenende nicht zum lesen gekommen bin, dafür aber zu anderen schönen Dingen des Lebens – da haben wir abermals was gemeinsam! Auch was Du letztens schriebst, dass Du Dir mit den Büchern mehr Zeit nimmst, spricht mir voll und ganz aus der Seele. Ich werde nie eine Schnell-Leserin werden, und das ist auch nicht schlimm, denn Du sagst es so richtig: Das Lesen sollte kein Wettrennen sein, sondern Genuss. Alle Bücher kann ich niemals lesen, das entspannt mich mittlerweile, und hilft mir, mich auf die zu konzentrieren, die ich wirklich unbedingt lesen möchte. Und das dann mit Haut und Haaren. Auch das mit dem Kaufen hat sich bei uns beiden verändert. Ich kaufe nur noch selten Bücher. Denn jedes muss mit denen in meinem gigantischen SUB konkurrieren. Und wenn ich dann realistisch denke, weiß ich, dass in meinem SUB Bücher sind, die mich NOCH MEHR interessieren, als das, was ich in Erwägung ziehe zu kaufen. Ausnahmen gibt es natürlich – wäre ja auch langweilig. :mrgreen:

So bin ich mit „Der Sportreporter“ erst auf Seite 40. Mal sehen, ob ich gleich noch zu ein paar wenigen Seiten komme. Und Du?

Auch bei mir war die Frage, ob ich erst „Kanada“ oder erst „Der Sportreporter“ lese. Doch dann war ich auf Frank Bascombe doch so gespannt, dass die Entscheidung darauf fiel. Allein schon, weil ich John Updikes ähnlich angelegte Rabbit-Romane vor einigen Jahren begonnen habe. Zwei kenne ich inzwischen. „Hasenherz“ (der erste) fand ich grandios! Den zweiten etwas schwächer, aber er soll auch der schwächste der Rabbit-Romane sein. Der dritte soll richtig gut sein. Ich finde es spannend, dass ein Autor eine Figur alle paar Jahre erneut aufgreift, und an ihr die Veränderungen der Gesellschaft und des Zeitgeistes beschreibt.

Jutta, Danke für den Link zum Richard Ford-Thread!

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Ich lese gerade: :lesen:
Erskine Childers - Das Rätsel der Sandbank (TB)
Georgette Heyer - Schritte im Dunkeln (ebook)
Ich höre gerade: :kopfhoerer:
Mary Shelley - Frankenstein oder Der moderne Prometheus (Hörspiel)

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Petras SeifenKUNST


Mo 30. Mär 2015, 20:47
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Registriert: Do 10. Apr 2008, 22:52
Beiträge: 245
Beitrag Re: US-amerikanische Literatur
Liebe Petra,

erst einmal muss ich mich entschuldigen, dass ich erst jetzt antworte. Diese Woche hatte es in sich.

Auch bei Frank war ich nicht mehr seit Dienstag, denn ich wollte nur mal schnell in ein anderes Buch lesen - Heart.Beat.Love., ein Jugendbuch - und las mich fest. Nun werde ich aber auch wieder zu Frank reisen. Bin aktuell ungefähr auf Seite 135 (lese es als E-Book und hab dort 26%).

Schon interessant, wie sich Lese- und Kaufverhalten verändern/entwickeln. Dann geht es uns beiden da ja recht ähnlich :)

Von den Rabbit-Romanen hattest Du damals auch schon erzählt, oder? Klingen auch sehr interessant. Von Updike habe ich auch noch nichts gelesen. Über wen ich auch jetzt durch Richard Ford gestolpert, ist Louis Begley. Die Leseprobe von "Erinnerungen an eine Ehe" wartet schon auf meinem Reader.

Liebe Grüße,
Sonja


Do 2. Apr 2015, 22:07
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Registriert: Do 27. Mär 2008, 13:34
Beiträge: 11820
Beitrag Re: US-amerikanische Literatur
Liebe Sonja,

das ist gar nicht schlimm, wenn eine Antwort mal erst spät kommt. Meine kommt auch nun sehr spät, aber manchmal hat das Leben oder andere Dinge Vorrang! Es ist völlig in Ordnung wenn Du so schreibst, wie die Zeit es zulässt! :-)

Mir geht es wie Dir, ich musste Frank vernachlässigen. Ich hatte den Kopf zu voll in der letzten Woche. Ich hoffe, dass ich mich heute dem Sportreporter am Abend wieder zuwenden kann. Ich bin sogar erst auf Seite 40, Du bist also schon viel weiter. Hast Du über Ostern darin weiterlesen können? Wie macht sich Frank?

So wie ich Dich auf die Romane von John Updike stoßen konnte, hast Du mich nun gerade auf Louis Begley gestoßen. Ich schaue mir nun endlich seine Romane mal näher an, ich glaube, der könnte mir thematisch auch liegen.

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Di 7. Apr 2015, 11:13
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Registriert: Mi 2. Apr 2008, 12:56
Beiträge: 4005
Beitrag Re: US-amerikanische Literatur
Ich berichte mal hier über Stoner von John Williams, nachdem ihr mich mit eurer Begeisterung hier so angesteckt hattet.

Mir ist William Stoner natürlich gleich von Anfang an ans Herz gewachsen, allerdings haben seine Duldsamkeit bzw. seine Schicksalshörigkeit mich nicht empört.

Er lebt mit seiner depressiven (?) Frau, wählt den Universitätsbetrieb, damit er sich nicht der Realität stellen muss und versucht, sein Leben ohne Konfrontationen zu überstehen. Er reflektiert nicht und scheint auch wenig Mitleid mit seiner Frau, seinen Eltern oder seiner Geliebten zu haben. Insoweit ist Stoner für mich nicht nur eine positive Figur.

Ich fand das aber auch stimmig, da es auch eine Konfrontation zwischen dem bäuerlichen Leben und dem industriellen Leben darstellte. Beim modernen Mensch geht es um Selbstbehauptung, um das Recht auf das eigene Glück, während Stoner kein Glück sondern das Überleben an sich von seinen Eltern vorgelebt bekam.

Die neutrale Erzählhaltung hat mir sehr gut gefallen, weil auch der Tonfall zu Stoners Lebenseinstellung passt.

_________________
Gruss von Steffi

:lesen:
John Banville: Eclipse


Mo 9. Nov 2015, 14:55
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Registriert: Mo 31. Mär 2008, 11:07
Beiträge: 12210
Beitrag Re: US-amerikanische Literatur
Steffi hat geschrieben:

Ich fand das aber auch stimmig, da es auch eine Konfrontation zwischen dem bäuerlichen Leben und dem industriellen Leben darstellte. Beim modernen Mensch geht es um Selbstbehauptung, um das Recht auf das eigene Glück, während Stoner kein Glück sondern das Überleben an sich von seinen Eltern vorgelebt bekam.


Hallo Steffi,

Ein guter Gedanke, der einiges relativiert. Ab und zu fehlte mir der nötige Abstand zur Figur. Dennoch eine tolle Entdeckung in diesem Jahr und ein Lesegenuß.

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Schöne Grüße
Maria




Ich lese gerade:



Ich höre gerade:


In der Jugend ist die Hoffnung ein Regenbogen und in den grauen Jahren nur ein Nebenregenbogen des ersten. (Jean Paul F. Richter)


Mo 9. Nov 2015, 21:35
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