Hallo ihr Lieben,
ich wünsche allerseits Frohe Ostern gehabt zu haben!!!
Ich bin mal wieder eine Leseschnecke... irgendwie hatte ich arge Schwierigkeiten, bei
Blutstein reinzukommen. Der Anfang kam mir ein wenig langatmig vor, aber weil ich schon andere Bücher von Theorin kenne, weiß ich ja, dass sie keine alltäglichen Krimis sind und eben manchmal ihre Zeit brauchen, um die richtige Atmosphäre zu schaffen. Ich glaube aber, jetzt nimmt die Geschichte Fahrt auf, allerdings bin ich auch schon bei ca. 150 Seiten... vielleicht liegt's aber auch an mir, ich hab momentan ein bisschen Probleme, richtig "dranzubleiben".
Johan Theorin verfolgt ja sehr gerne mehrere Erzählstränge und webt Geschichten um verschiedene Personen, die dann irgendwann irgendwie zusammenlaufen. So ist es auch bei
Blutstein wieder.
Da gibt es zum Einen Per Mörner, der ein geerbtes altes Sommerhäuschen bezieht und dort mit seinen Kindern die Osterferien verbringen möchte. Als auf seinen Vater ein Mordanschlag verübt wird, nimmt Per ihn widerstrebend mit nach Öland. Doch auch dort scheint er nicht sicher zu sein...
Des Weiteren ist da Vendela Larsson, die auf einem öländischen Bauernhof am Rande der Großen Alvar, der einsamen öländischen Steppe, aufgewachsen ist und nun mit ihrem Mann, einem reichen Buchautor, zurückkehrt, in eine neu gebaute großzügige Sommer-Villa. Vendela glaubt auch als Erwachsene noch fest an die Existenz von Elfen und an die Bedeutung des Elfensteins in der Großen Alvar...
Und nicht zuletzt ist da auch noch Gerlof Davidsson, den wir schon aus den anderen beiden Öland-Romanen kennen und der in diesem Buch wieder eine größere Rolle zu spielen scheint. Er kehrt aus dem Altersheim in sein Sommerhäuschen in Stenvik zurück, um dort sein Leben zu beschließen. Gerlof findet in den Tagebüchern seiner verstorbenen Frau Ella, die er eigentlich nicht lesen, sondern nach ihrem Tod verbrennen sollte, Hinweise darauf dass Ella Begegnungen mit Trollen hatte...
Die Sommerhäuser stehen alle in der Nähe eines sagenumwobenen Steinbruchs. Dort erinnert noch heute eine rote Gesteinsschicht an die Kämpfe der Trolle gegen die Elfen, der so genannte Blutstein, der aus versteinertem Blut bestehen soll...
Die Geschichte bekommt jetzt, wie gesagt, etwas mehr Tempo und soll ja, wenn man den vielen Rezensionen glauben darf, einen sagenhaften Showdown haben, der keine Fragen offen lässt.
Das gefällt mir und darauf bin ich gespannt.
