US-amerikanische Literatur

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Re: Amerikanische Literatur

Beitragvon steffi » Di 26. Jul 2011, 09:44

Petra hat geschrieben:T.C. Boyle, den Turni erwähnte, ebenfalls. Auf ihn hat Steffi mich schon länger neugierig gemacht. Irgendwann ist es soweit, und ich greife nach einem Buch von ihm.

Ja, tu das :mrgreen: Und ich hatte ihn doch glatt vergessen in meiner Auflistung ...
Gruss von Steffi

:lesen:
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Re: Amerikanische Literatur

Beitragvon JMaria » Di 26. Jul 2011, 10:25

Hallo zusammen,

in den letzten Jahren hat bei mir das lesen von amerikanischen Autoren zugenommen, aber noch nicht in dem Maße, dass ich von einem Autor sehr viel oder alles kenne; Klassiker und moderne Klassiker ausgenommen.

Ein paar Autoren, die ich gerne lese sind:

Stewart O'Nan (von ihm kenne ich die meisten Romane unter der zeitgenössischen amerikanischen Literatur)

David Foster Wallace (als Essayist, seine Romane kenne ich noch nicht, möchte ich aber noch kennenlernen)
:arrow: viewtopic.php?f=2&t=1031&hilit=David+Wallace

Pete Dexter

T.C. Boyle

Annie Proulx

zu Philip Roths Romanen habe ich ein ambivalentes Verhältnis, "Empörung" fand ich sehr schön, "Anatomiestunde" befremdlich. Wir haben einen Thread, falls mal jemand ein Leseerlebnis ergänzen möchte:

:arrow: viewtopic.php?f=2&t=595&hilit=philip+roth

John Updikes Erzählungen finde ich sehr fein gemacht. Einen Roman habe ich noch nicht von ihm gelesen.

Anne Tyler habe ich früher sehr gerne gelesen, aber irgendwie hat sich das Interesse an ihren Romanen bei mir abgeflaut.

Bei den Klassikern (und modernen Klassikern) sieht es schon besser aus, hier liebe ich es folgende Autoren zu lesen:

William Faulkner
Raymond Chandler
Dashiell Hammett
Maeve Brennan
Stephen Crane
Ernest Hemingway
John Steinbeck
Sarah Jewett
Edith Wharton
Thomas Wolfe
Willa Cather

die Lyrikerin Emily Dickinson !

auf der Kennenlern-Liste stehen noch so einige Autoren wie:

Louise Erdrich
John Irving
John Cheever
Saul Bellow
Paula Fox
Sinclair Lewis (Main Street)
Tim Parks (Stille)
Jonathan Franzen (Die Korrekturen)
Jeffrey Eugenides (Middlesex)

Doctorow, E. L. - Edit 2012 - habe ich zwischenzeitlich einiges von ihm gelesen u.a. Homer & Langley, Ragtime, Das Wasserwerk

John O'Hara

Edit: 2013
neu entdeckt habe ich den Autor Richard Ford durch seinen Roman "Kanada" und seiner Novelle "Eifersüchtig".

viewtopic.php?f=2&t=5364
Schöne Grüße
Maria

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Re: Amerikanische Literatur

Beitragvon Petra » Di 26. Jul 2011, 11:09

Hallo zusammen,

ja Steffi, hat mich im Nachhinein auch gewundert, dass Du T.C. Boyle vergessen hast zu erwähnen.

Aber mir ist auch noch ein Autor eingefallen, den ich vergessen habe zu erwähnen: Michael Collins. Auch er zeichnet eindringliche Bilder des heutigen Amerikas.

Maria hat auch noch zwei Autoren genannt, die in meiner Liste fehlen, aber unbedingt dahin gehören. Somit ergänze ich gleich: Annie Proulx – natürlich! Danke Maria. Und Louise Erdrich, die ich kürzlich für mich entdeckt, aber noch nicht gelesen habe. „Spuren“ subt bei mir, und wartet auf den richtigen Zeitpunkt. Aber auch andere Romane von ihr interessieren mich außerordentlich.

Yvonne hat auch noch zwei ganz wichtige für den Thread genannt: Edith Wharton, Willa Cather. Bei Edith Wharton hatte ich auch bereits damit gerechnet, dass sie hier Erwähnung finden wird. Bei Willa Cather nicht, aber ich bin dankbar für die Nennung, da sie sich mir noch nicht so ins Bewusstsein gebrannt hat, wie einigen hier. Was gewiss schade ist.

Auch Paula Fox wird durch die Aufführung hier noch mal interessanter für mich.

Maria, Dein Interesse für Anne Tyler ist abgeflacht. Bei mir ist es genau andersherum, da ich von ihr noch nichts kenne. Durch ihr neustes Buch – „Verlorene Stunden“ – ist sie erstmalig so richtig in mein Blickfeld gerückt. Das Buch möchte ich gern lesen.

Eine weitere Frage zu Anne Tyler: Wer hat von ihr schon was gelesen? Wie hat es auf Euch gewirkt und wie hat es Euch gefallen? Es gibt viele Titel von ihr, die mich interessieren könnten. Ich bin neugierig.
Liebe Grüße,
Petra


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Ich höre gerade: :kopfhoerer:
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Re: Amerikanische Literatur

Beitragvon Petra » Di 26. Jul 2011, 13:48

Hallo zusammen,

das Hörbuch „Über Amerikaner“ von Marcel Reich-Ranicki habe ich übrigens heute angefangen.

Ich habe mir auch mal die Buchausgabe angesehen, da das Hörbuch nur die Hälfte der im Buch behandelten Autoren enthält. Herausgefunden habe ich, dass im Buch zusätzlich noch u. a. Arthur Millers, Mary McCarthy, Henry Roth und Jerzy Kosinski (im September 2011 erscheint übrigens eine Neuausgabe seines Romans :arrow:Der bemalte Vogel“, versehen mit einem Vorwort von Louis Begley. Wäre auch etwas für mein Leseprojekt Nationalsozialismus, habe es in meiner Liste ergänzt.) enthalten sind.

Die Erwähnung Mary McCarthys erinnert mich übrigens auch noch einen Autor, den man hier nennen sollte: Cormac McCarthy. Mit seinem Buch (als Hörbuch gehört) "Die Straße" konnte ich leider nicht viel anfangen, im Gegensatz aber zu anderen hier. Hingegen der Verfilmung von "No country for old men" konnte ich viel abgewinnen. Das Buch hätte mir vielleicht auch gelegen. Beim reinlesen entstand der Eindruck, dass sich der Film recht nah daran orientiert hat. Aber wohlgemerkt: Ich kann es nicht wirklich vergleichen, da ich nur reingelesen habe.

Im ersten Essay des Hörbuchs geht es um Ernest Hemingway. Mir gefällt, wie Marcel Reich-Ranicki an den Menschen und an den Schriftsteller herangeht. Er spannt einen Bogen um seine menschlichen Abgründe und verweist am Punkte des Selbstmord auf sein Werk, das dadurch in einem anderen Licht erscheint, es glaubwürdiger werden lässt. Das finde ich einen interessanten Gedanken. Ein Grundinteresse hat er damit in mir schon mal geweckt. Ich bin gespannt aufs weiterhören.
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Amerikanische Literatur

Beitragvon JMaria » Di 26. Jul 2011, 14:40

Petra hat geschrieben: Maria, Dein Interesse für Anne Tyler ist abgeflacht. Bei mir ist es genau andersherum, da ich von ihr noch nichts kenne. Durch ihr neustes Buch – „Verlorene Stunden“ – ist sie erstmalig so richtig in mein Blickfeld gerückt. Das Buch möchte ich gern lesen.

Eine weitere Frage zu Anne Tyler: Wer hat von ihr schon was gelesen? Wie hat es auf Euch gewirkt und wie hat es Euch gefallen? Es gibt viele Titel von ihr, die mich interessieren könnten. Ich bin neugierig.



Hallo Petra,


Anne Tyler:
ich kenne halt die älteren Romane von ihr, gut 10 bis 15 Jahre her als ich sie las. Sie verbreitet in ihren Romanen eine ganz eigentümliche Atmosphäre und kann den einfachen Menschen, den Versager, den Träumer u.a. sonderbaren Typen sehr gut beschreiben und kratzt schon mal gerne an konservativen Werten, aber ganz leise ohne Effekthascherei. Wie die Ehefrau in "Kleine Abschiede" die im Urlaub am Strand einfach aufsteht, ihre Tasche nimmt, den Strand entlang, weg von ihrer Familie geht, natürlich alles wortlos, sich in der nächsten Stadt ein neues Kleid kauft, einen Job annimmt und ein neues Leben beginnt... dennoch ist so etwas passives in dieser Frau, ... wie es ausgeht verrat ich natürlich nicht ;-)

ich las von ihr:

Mrs. Emersons Hausmeisterin,
Caleb oder das Glück aus den Karten,
Atemübungen
Kleine Abschiede

vielleicht sollte ich doch mal wieder etwas von ihr lesen.

Liebe Grüße
Maria
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Re: Amerikanische Literatur

Beitragvon Shaftoe » Di 26. Jul 2011, 20:21

über T. C. Boyle wollte ich heute schon was längeres schreiben, aber ich sehe schon: der hat eine große Fangemeinde hier (was mich freut, ich liebe alles von ihm, egal ob Roman oder Kurzgeschichte, humorvoll oder todtraurig - am stärksten finde ich ihn wenn er verschiedene Kulturen aufeinenderprallen lässt wie in: Der Samurai von Savannah).

beim entlangschleichen am Regal ist mir heute

Don DeLillo

ins Auge gestochen. Bei 'Libra' gings um den Kennedymord (mit erfundeném Ende), 'Falling Man' versucht sich an 9/11 - der Hammer war 'Unterwelt', amerikanischer gehts kaum, das Buch liegt zum wiederholten Lesen ganz oben (hat sich sozusagen in den SuB geschmuggelt und lässt sich da nicht mehr rausdrängen).

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Re: Amerikanische Literatur

Beitragvon Shaftoe » Di 26. Jul 2011, 21:04

DorisV hat geschrieben:Ich bin ja auch ein Fan amerikanischer Literatur

Ray Bradbury




Hallo Doris,

vielleicht kannst mir helfen, ich hab da seit Monaten ein blödes Problem dass mir des nächtens öfter den Schlaf raubt - lacht mich ruhig aus, mir ist es ernst:

Ist schon einige Wochen her (eigentlich 35 Jahre :D ) da hab ich Fahrenheit 451 im Fernsehen gesehen, kann mich ganz genau an das Ende erinnern: alle laufen durch den Wald und lernen ein Buch auswendig, leider weiß ich nicht mehr welches die Hauptdarstellerin gewählt hat - ich denke es war ein Klassiker, aber ich weiß nicht mehr welcher ! ich werde noch wahnsinnig - ich habe keine Ahnung ob die Szene im Roman auch so ist wie im Film -

wer mir auch immer helfen könnte, mein Dank wird ihm nachschleichen.

S.
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Re: Amerikanische Literatur

Beitragvon steffi » Mi 27. Jul 2011, 08:43

Hallo Shaftoe,

es ist auch schon lange her, dass ich Fahrenheit 451 gelesen habe, aber ich glaube, das Ende im Buch entspricht nicht dem im Film, denn ich erinnere mich nur, dass Montag allein zu diesen Büchermenschen gekommen ist. Lt. wikipedia ist im Film Clarisse noch dabei, die im Buch m.E. bei den Angriffen gestorben ist. Daher müsstest du wohl eher nochmal den Film anschauen ...
Gruss von Steffi

:lesen:
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Re: Amerikanische Literatur

Beitragvon JMaria » Mi 27. Jul 2011, 10:18

Shaftoe hat geschrieben: beim entlangschleichen am Regal ist mir heute

Don DeLillo

ins Auge gestochen. Bei 'Libra' gings um den Kennedymord (mit erfundeném Ende), 'Falling Man' versucht sich an 9/11 - der Hammer war 'Unterwelt', amerikanischer gehts kaum, das Buch liegt zum wiederholten Lesen ganz oben (hat sich sozusagen in den SuB geschmuggelt und lässt sich da nicht mehr rausdrängen).

S.


Hallo Shaftoe,

ich habe "Weißes Rauschen" von ihm im SUB. Eine apokalyptisch angehauchte Story. Ich konnte mich bisher noch nicht aufraffen es zu lesen.

Schöne Grüße
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Re: Amerikanische Literatur

Beitragvon Petra » Mi 27. Jul 2011, 10:30

Hallo zusammen,

@Shaftoe: Ich habe recherchiert und folgendes herausgefunden: Julie Christie müsste in der Szene im Wald Saint-Simons Erinnerungen auswendig lernen. Oskar Werner müsste die Unheimlichen Erzählungen von Edgar Allan Poe auswendig lernen. Meine Quelle ist diese :arrow: Internetseite. Ist es das??

Ansonsten habe ich noch eine :arrow: Rezension von Dieter Wunderlich gefunden. Ich mag seine Rezensionen zu Büchern und Filmen immer sehr gern! Er listet darin viele Bücher auf, die in dem Film zu sehen sind. Alle bekommt er aber auch nicht zusammen. So werden Poes Unheimliche Erzählungen erwähnt, aber nicht das Buch von Saint-Simons.

Ich hoffe, ich konnte Dir helfen, Deine schlaflosen Nächte zu bekämpfen. Ich kenne das übrigens auch: Es gibt Dinge, über die kann man endlos ins Grübeln kommen. Gerade wenn man nicht in den Schlaf kommt. Und dann kommt man noch weniger in den Schlaf. :mrgreen:

@Alle: Später von mir noch mehr zu den Autoren, die Ihr hier noch genannt habt.
Liebe Grüße,
Petra


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