US-amerikanische Literatur

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Re: US-amerikanische Literatur

Beitragvon JMaria » Mi 16. Jan 2013, 12:40

"Sunset Park" von Paul Auster

Hallo Petra,

ich glaube, dann wäre "Sunset Park" ein sehr guter Einstieg in Paul Austers Romanwelt und wenn das Buch bei Fevvers in den Top 2012 auftaucht, muß es gut sein, da hab ich vollstens Vertrauen :-)
Schöne Grüße
Maria

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Re: US-amerikanische Literatur

Beitragvon Petra » Do 17. Jan 2013, 11:42

Hallo Maria,

das geht mir genauso: Ein Top-Buch für Fevvers hat von mir einen großen Vertrauensvorschuss. :)

"Sunset Park" halte ich auch für einen guten Einstieg, wenn man auch den eigentlich typischen Paul Auster darin weniger findet als in den meisten seiner anderen Bücher. Mir liegt der aus "Sunset Park" aber wahrscheinlich mehr.
Liebe Grüße,
Petra


Ich lese gerade: :lesen:
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Ich höre gerade: :kopfhoerer:
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Re: US-amerikanische Literatur

Beitragvon steffi » Di 22. Jul 2014, 09:22

Ich möchte mich mal wieder an einen neuen Autor wagen und da stehen Don de Lillio oder Thomas Pynchon im Raum.

Kann mir jemand was empfehlen ? Als Einstieg ?
Gruss von Steffi

:lesen:
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Re: US-amerikanische Literatur

Beitragvon JMaria » Di 22. Jul 2014, 09:59

Hallo Steffi,

Thomas Pynchon würde mich auch interessieren, weiß aber auch nicht mit welchem seiner Bücher man am besten beginnt.

Gleiches gilt für Don Delillo, obwohl ich von ihm "Cosmopolis" kenne, jedoch nicht weiß, ob das ein typischer Roman von ihm ist. Der Roman ist postmodern und obwohl er fasziniert, bekam ich nur einen schweren Zugang dazu, insgesamt verströmt "Cosmopolis" eine Kälte, was beim Thema Cyberwelt nicht verwundert.

Ein Spekulant ist in seiner Stretchlimousine unterwegs zum Frisör, mitten durch Manhatten, das gerade ein Verkehrschaos zu bewältigen hat, da der Präsident in der Stadt weilt, ein Prominentenbegräbnis stattfindet und noch so einiges auf den Straßen und in der Stadt los ist. Während der Fahrt gibt sich der Protagonist seinen Phantasien über Sex, Termingeschäften, Körperlichen Beschwerden (ich glaube es war die Prostata) hin.

Eine schonungslose Erzählweise. Eher unbequem zu lesen, aber nicht uninteressant.

Es gibt Sätze darin, die die heutige Zeit so treffend wiederspiegelt, ich habe sie mir rausgeschrieben:

"Geld ist Zeit. Früher war das mal andersherum"

oder ein Satz der ungefähr so lautet (aus dem Gedächtnis)
.."die natürliche Steigerung von Business ist Mord"

"Im Glas seiner Uhr ist er tot, aber im realen Raum lebt er immer noch und wartet darauf, dass der Schuss fällt"

Mich würde ja auch mal Manhattan Transfer von John Dos Passos . Kennst du das bereits?
Schöne Grüße
Maria

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Re: US-amerikanische Literatur

Beitragvon Shaftoe » Di 22. Jul 2014, 10:37

steffi hat geschrieben: Kann mir jemand was empfehlen ? Als Einstieg ?



Hallo steffi & Maria,

das mit den Empfehlungen ist ja immer so eine Sache und nicht ganz einfach, was mir gefällt muss noch lange nicht deine Wellenlänge sein.

zu Pynchon: 'Vineland' und 'Natürliche Mängel' sind konventionell gehalten, die kannst auch am Strand lesen. Das Gegenteil sind 'Das Ende der Parabel' und 'Gegen den Tag', ich empfand die schon als sehr expressionistisch (aber sowas lese ich ab und an ganz gerne). Außergewöhnlich und ein wahres Sprachfeuerwerk ist 'Mason & Dixon', wenn du eine Leseprobe erwischt spechte doch mal rein (ich hab mir am Wochenende vorgenommen das Büchlein in zwei Jahren ein drittes mal zu lesen, sozusagen alle 10 Jahre einmal).

zu DeLillo: 'Unterwelt' hat mir gut gefallen, ist zwar auch schon eine Zeitlang her dass ich da reingesehen habe, kann mich aber noch erinnern dass ich es als 'großen Bogen 50 Jahre US-Geschichte' empfunden habe (und das ganze zeitlich rückwärts erzählt).

Egal was du dir aussuchst, erzähl uns bitte wie es dir gefällt.

Grüße

S.
Zuletzt geändert von Shaftoe am Di 22. Jul 2014, 11:25, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: US-amerikanische Literatur

Beitragvon Shaftoe » Di 22. Jul 2014, 10:39

JMaria hat geschrieben:
Mich würde ja auch mal Manhattan Transfer von John Dos Passos . Kennst du das bereits?



ist auch schon lange auf meinem Radar, der Autor interessiert mich sehr.

Grüße
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Re: US-amerikanische Literatur

Beitragvon JMaria » Di 22. Jul 2014, 14:15

Shaftoe hat geschrieben:
JMaria hat geschrieben:
Mich würde ja auch mal Manhattan Transfer von John Dos Passos . Kennst du das bereits?



ist auch schon lange auf meinem Radar, der Autor interessiert mich sehr.

Grüße



Er war eng befreundet mit Hemingway, so ist er mir ins Sichtfeld geraten.
Schöne Grüße
Maria

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Re: US-amerikanische Literatur

Beitragvon steffi » Mi 23. Jul 2014, 16:10

Dos Passos kenne ich auch noch nicht.

Danke ihr beiden für eure Vorschläge und Infos. Eure Gedanken und Tipps sind immer sehr hilfreich. Ich werde mich mal umsehen und entscheiden. Und natürlich berichte ich euch dann.
Gruss von Steffi

:lesen:
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Re: US-amerikanische Literatur

Beitragvon Turni » Do 24. Jul 2014, 09:36

Hat schon jemand das neue Buch von Louise Erdrich "Das Haus des Windes" gelesen?
Kurzbeschreibung von amazon:
National Book Award für den besten Roman des Jahres
Ein altes Haus, eine ungesühnte Schuld und die Brüste von Tante Sonja – Louise Erdrich, liebevolle Chronistin der amerikanischen Ureinwohner, führt uns nach North Dakota. Im Zentrum ihres gefeierten Romans steht der 14jährige Joe, der ein brutales Verbrechen an seiner Mutter rächt und dabei zum Mann wird.
Im Sommer 1988 wird die Mutter des 14-jährigen Joe Coutts Opfer eines brutalen Verbrechens. Sie schließt sich in ihrem Zimmer ein und verweigert die Aussage. Vater und Sohn wissen nicht, wie sie sie zurück ins Leben holen können. Da sich der Überfall auf der Nahtstelle dreier Territorien ereignet hat, sind drei Behörden mit den Ermittlungen befasst. Selbst Joes Vater sind als Stammesrichter die Hände gebunden. So beschließt Joe, den Gewalttäter selbst zu finden. Mit seinen Freunden Cappy, Angus und Zack unternimmt er teils halsbrecherische, teils urkomische Ermittlungsversuche. Bei seiner aufreizenden Tante und im Kreis katholischer Pfadfinderinnen begegnet er der Liebe – und in alten Akten dem Schlüssel des Verbrechens.
Monatelang auf der New-York-Times-Bestsellerliste, ausgezeichnet als bester Roman des Jahres, überhäuft mit Kritiker- und Leserlob: Eine der großen Autorinnen unserer Tage hat ihr brillantestes Buch geschrieben – zart, sehr traurig und sehr lustig.
„Eine beeindruckende menschliche Geschichte. Erdrich dringt in den dunkelsten Winkel eines Menschen und so zum Grund der Wahrheit über eine ganze Gemeinschaft vor.“ Maria Russo, New York Times Book Review
„Ich hatte Dad versprochen, immer aufzuschreiben, wo ich war – den ganzen Sommer lang.“

Hört sich gut an aber soll ich doch aufs TB warten oder das Original lesen?
Ending a novel is almost like putting a child to sleep—it can't be done abruptly.

Colm Tóibín
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Re: US-amerikanische Literatur

Beitragvon JMaria » Do 24. Jul 2014, 20:17

Hallo Turni,

von Louise Erdrich habe ich noch zwei Bücher im SUB und gehört auch zu den den Autoren, deren Themen mich ansprechen. Sollte ich demnächst zu einen ihrer Bücher greifen berichte ich.

Der neue Roman klingt wirklich vielversprechend. Ich bin gespannt wie du dich entscheidest.
Schöne Grüße
Maria

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