M. M. Kaye 1908 - 2004

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Re: M. M. Kaye 1908 - 2004

Beitragvon Trixie » So 29. Mai 2016, 15:23

Hallo Maria,

auch ich habe das Buch beendet. Der Abschnitt Gulab Mahal war dann auch relativ kurz und, wie mir schien, dann auch rasch erzählt, obwohl er zeitlich ein gutes Dreivierteljahr wiedergab.

Der Roman endete dann auch so plötzlich, daß ich in meine Papierausgabe schauen mußte, ob das tatsächlich so richtig ist oder ob in meinem Ebook aus irgendwelchen Gründe etwas fehlte. Ich hätte eine Art Epilog erwartet, auch weil das Schicksal einiger Romanfiguren (lebte eigentlich Lous Mann noch, was wurde letztlich aus Carlyon, Kishan Prasad) nicht wirklich geklärt erschien und auch das historische Ereignis, das als Hintergrund für die Handlung diente, noch nicht abgeschlossen war. Natürlich kann man sich einiges denken, Kaye machte auch im Lauf der letzten Kapitel Andeutungen und wir wissen um den Ausgang des Aufstandes von 1857, aber dennoch: Der Schlußsatz war abrupt.

Trotzdem hat sich Shadow of the Moon als ein großartiger historischer Roman für mich erwiesen, mit dem Kaye mich erneut so richtig packen konnte. Es war ein intensives, beeindruckendes Projekt. Vielen Dank für diese Leserunde!

Gruß,
Trixie
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Re: M. M. Kaye 1908 - 2004

Beitragvon JMaria » Mi 1. Jun 2016, 13:50

Hallo Trixie,

ein Epilog habe ich nicht mehr erwartet. Ich hatte das Gefühl, dass das Ende ein gewisses Happy End haben musste, aber nicht so ausführlich, weil die Situation, politisch wie persönlich (Winters Abstammung), einfach zu schwierig ist und daneben auch nicht genügend Raum für die anderen blieb.


Trotzdem hat sich Shadow of the Moon als ein großartiger historischer Roman für mich erwiesen, mit dem Kaye mich erneut so richtig packen konnte. Es war ein intensives, beeindruckendes Projekt. Vielen Dank für diese Leserunde!



Danke auch an dich :)

Wir haben M. M. Kaye ja nun bald durch !
Schöne Grüße
Maria

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Re: M. M. Kaye 1908 - 2004

Beitragvon Trixie » Fr 18. Jan 2019, 14:10

Selbst beim xten Wiederlesen finden sich in Kayes Romanen noch erwähnenswerte Details, z. B. etwas für die Köche und Genießer unter uns:
In Vollmond über Kaschmir , Kapitel 7, führt die Anzahl der Gäste bei einer Abendgesellschaft Sarahs Tante in Peshawar in Verlegenheit, denn es gibt wohl nicht genug Portionen von der Nachspeise, Angels on Horseback (Engel zu Pferde) - bereits 1947 ein Klassiker, der auch als Vorspeise gereicht wurde. Allein schon der Name macht einen doch neugierig, oder?

Und im darauffolgenden Kapitel 8 machen Sarah, Fudge und Hugo Creed ein Picknick am Straßenrand mit Curywindbeutel (Curry Puffs).
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Re: M. M. Kaye 1908 - 2004

Beitragvon JMaria » Sa 19. Jan 2019, 15:25

Hallo Trixie,

klasse !
Inspirierende Rezepte :herd:

Und beim nächsten Lesen der Romane werde ich mehr auf die geschmacklichen Genüsse achten. Ich bin durch deine Anregungen sensibilisiert worden (Ich merke das auch beim Lesen von „Tod am Semmering“) !
Schöne Grüße
Maria

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Re: M. M. Kaye 1908 - 2004

Beitragvon Petra » So 20. Jan 2019, 16:04

Die Angels on Horsebacks fand ich auch bemerkenswert beim Lesen von "Vollmond in Kaschmir". Schön mehr darüber zu erfahren. Hab vielen Dank, Trixie!
Liebe Grüße,
Petra


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