Japanische Literatur

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Re: Japanische Literatur

Beitragvon JMaria » Mi 23. Mär 2011, 14:52

steffi hat geschrieben:Hallo Maria,

ja, das ist schön, dass es ein positives Lebenszeichen gibt ! Und dass Murakami Erzählungen über das Erdbeben in Kobe geschrieben hat, wusste ich auch noch nicht.

Und ja, unfassbar und schockierend !!


er hat auch über den Giftgas-Anschlag in der U-Bahn von Tokyo geschrieben:

Untergrundkrieg: Der Anschlag von Tokyo

http://www.amazon.de/Untergrundkrieg-An ... 00_01_t_lh

@Trixie,
ich fand auch, dass du die richtigen Worte gefunden hast :-)

Gruß,
Maria
Schöne Grüße
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Re: Japanische Literatur

Beitragvon Petra » Mi 13. Jul 2011, 14:52

Hallo zusammen,

eigentlich gehört diese Meldung auch in den :arrow: Thread zur Sendung BuchZeichen, da ich meine Info aus einer dieser Sendungen ( :arrow: Sendung: Romane aus Japan) habe, aber thematisch gehört es natürlich eher noch hier hin.

Durch die Ankündigung der Sendung (möchte sie auf jeden Fall noch hören) bin ich auf „Das Haus Nire“ von Kita Morio gestoßen. In der Ankündigung für die Sendung steht ja, dass man das Buch auch als die japanischen Buddenbrooks bezeichnet. Ich habe in die :arrow: Leseprobe reingelesen. Sehr schön, wie ich finde!

Ich bin gespannt, was der Gast der Sendung (Eduard Klopfenstein) zu dem Buch sagen wird. Er ist Japanologe und Übersetzer des Buchs. Zudem kennt er sich wohl sehr gut mit der japanischen Literatur aus.

In der Sendung wird auch über das Buch „Sanshiros Wege“ von Natsume Soseki berichtet. Beide Bücher sind im be.bra Verlag erschienen, der mir bislang unbekannt war.
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Japanische Literatur

Beitragvon JMaria » Fr 15. Jul 2011, 10:21

Petra hat geschrieben:Hallo zusammen,

eigentlich gehört diese Meldung auch in den :arrow: Thread zur Sendung BuchZeichen, da ich meine Info aus einer dieser Sendungen ( :arrow: Sendung: Romane aus Japan) habe, aber thematisch gehört es natürlich eher noch hier hin.

Durch die Ankündigung der Sendung (möchte sie auf jeden Fall noch hören) bin ich auf „Das Haus Nire“ von Kita Morio gestoßen. In der Ankündigung für die Sendung steht ja, dass man das Buch auch als die japanischen Buddenbrooks bezeichnet. Ich habe in die :arrow: Leseprobe reingelesen. Sehr schön, wie ich finde!



Hallo Petra,

ich habe mir den Buchtipp gerade angehört. Ganz schön gemein, es fällt das Reizwort "Nervenklinik" . Ich lese ja gerne Romane die in Sanatorien und Kliniken spielen. Der Auszug aus dem Roman ist verlockend. Das Buch ist gleich auf meine Wunschliste gelandet :-)

Der Autor wird als klassisch bezeichnet und als Realist. Auch das kommt meinem Lesegeschmack entgegen.


Liebe Grüße
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Re: Japanische Literatur

Beitragvon Petra » Fr 15. Jul 2011, 14:24

Hallo Maria,

ich hatte geahnt, dass ich Dich damit anschieße. ;-) (Nervenklinik und japanische Buddenbrooks - ich sah darin auch klare Reizwörter für Dich!)

Aber ich habe auch selber was abbekommen. :mrgreen:

Das Buch ist auf meiner Geburtstagswunschliste gelandet. Es reizt mich sehr. Auch die Leseprobe fand ich sehr ansprechend.

Angehört habe ich mir die Sendung noch nicht. Aber mich schon etwas über das Buch informiert. Die Sendung wird aber die erste, die ich von BuchZeichen (ich hoffe ich komme am Wochenende dazu, ich bin so neugierig darauf!) hören werde. Es gibt dort ja unzählige interessante. Aber auf die bin ich besonders neugierig.
Liebe Grüße,
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Re: Japanische Literatur

Beitragvon JMaria » Sa 16. Jul 2011, 10:34

Hallo zusammen,

Petra hat geschrieben:Hallo Maria,

ich hatte geahnt, dass ich Dich damit anschieße. ;-) (Nervenklinik und japanische Buddenbrooks - ich sah darin auch klare Reizwörter für Dich!)



interessant auch, was im Wiki über Morio Kita steht:

Zitat:
(...)Sein 1963 erschienenes Werk Das Haus Nire (Nire-ke no Hitobito) nimmt im Kanon der japanischen Nachkriegsliteratur einen besonderen Platz ein.[7] Es handelt vom Aufstieg und Fall der Familie Nire und der von ihr geführten Nervenklinik. Der Roman Buddenbrooks - Verfall einer Familie hat die Entstehung von Nire-ke no Hitobito stark beeinflusst. Bereits 1935 schrieb Koichi Sato eine Dissertation über Thomas Mann. In dieser ersten Rezeptionsphase wird Thomas Mann vornehmlich von Fachgermanisten beachtet. 1949 zerschlagen sich Thomas Manns Pläne Japan zu besuchen. Im gleichen Jahr erscheint die erste Monographie über Thomas Mann in Japan (...)

http://de.wikipedia.org/wiki/Morio_Kita


Gruß
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Re: Japanische Literatur

Beitragvon Petra » Sa 16. Jul 2011, 11:34

Hallo Maria,

ausgesprochen interessant sogar! Mein Interesse für das Buch verstärkt sich weiter. Ich denke Deines auch. ;-)
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Re: Japanische Literatur

Beitragvon JMaria » Mo 18. Jul 2011, 11:09

Petra hat geschrieben:Hallo Maria,

ausgesprochen interessant sogar! Mein Interesse für das Buch verstärkt sich weiter. Ich denke Deines auch. ;-)



ja, hat es ! :-)

Gruß,
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Re: Japanische Literatur

Beitragvon Petra » Mo 18. Jul 2011, 15:03

JMaria hat geschrieben:ja, hat es !


Ich ahnte es. ;)

Ich habe mir gestern übrigens auch die Sendung angehört. Ich muss mich revidieren. Eduard Klopfenstein ist nicht der Übersetzer des Buchs (das ist Otto Putz), sondern Herausgeber der Japan Edition im be.bra Verlag.

Er kam in der Sendung ja auch zu Wort. Da er sich anscheinend so eingehend mit der japanischen Literatur befasst hat, ist mein Vertrauen in ihn groß, dass er mit "Das Haus Nire" (und auch der anderen Empfehlung) etwas Besonderes zugänglich gemacht hat.

Edit: Hier übrigens alle Titel (mit Kurzbeschreibungen), die im Rahmen der :arrow: Japan Edition des be.bra Verlags erschienen sind. Da ist einiges interessantes dabei. Und auch die einleitenden Worte, was man mit dieser Edition beabsichtigt, ist interessant.
Liebe Grüße,
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Re: Japanische Literatur

Beitragvon Petra » Fr 12. Aug 2011, 16:08

Hallo zusammen,

nur noch ein paar Seiten, und dann habe ich meinen ersten Murakami gelesen. „Gefährliche Geliebte“ war für mich genau der richtige Einstieg. Nicht zu umfangreich, und – wie mir aufgrund zahlreicher Infos, die ich gesammelt habe – in vielen Punkten typisch Murakami.

Jetzt bin ich mir auch sicher, dass „1Q84“ etwas für mich ist. Er liegt bereits zu Hause, aber ich schlich ein wenig drum herum. Wegen der fantastischen, mystischen Elemente darin, war ich mir nicht sicher, wie ich damit zurecht käme. Denn die fantastische Literatur liegt mir normaler Weise nicht so sehr. In „Gefährliche Geliebte“ sind die surrealen Elementen aber nicht wahllos eingesetzt, sondern sie haben eine tiefere Bedeutung, und lassen viel Spielraum für Deutungen.

Ich musste mich auch gleich mit „Naokos Lächeln“ eindecken. Durch die aktuelle Verfilmung wurde ich auf das Buch besonders neugierig. Doch ausnahmsweise siegte mal die Vernunft, da ich für einen Einstieg auch noch „Gefährliche Geliebte“ zu Hause hatte. Doch jetzt muss er her, wahrscheinlich auch noch ein oder zwei weitere. Denn mein Interesse für diesen Autor ist geweckt, und ich möchte die für mich vielversprechendsten griffbereit haben, bei akuter Murakami-Lust, die mich bestimmt noch häufig befallen wird.
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Japanische Literatur

Beitragvon Petra » Sa 3. Sep 2011, 00:43

Hallo zusammen,

da ich mir heute das Programm des Verlags Liebeskind näher angeschaut habe, da ich von deren Literatur-Richtung sehr angetan bin, stieß ich auf folgende Autorin: Yoko Ogawa

Kennt jemand schon etwas von ihr? Wenn ja, wie gefallen Euch ihre Romane?

Sie soll, wie bei Japanern ja nicht unüblich, gern Realität und Imagination miteinander vermischen. Und sie soll das gut beherrschen. Eigentlich dachte ich, mir liegt diese Beimischung von Imagination nicht. Aber seit ich kürzlich meinen ersten Murkami las, weiß ich, dass mir das sehr wohl liegen kann. Wenn es mit Sinn und Verstand eingesetzt ist. An Haruki Murkami habe ich diese Kunst sehr bewundert!

Besonders neugierig bin ich auf diesen Roman von ihr:

"Das Ende des Bengalischen Tigers: Ein Roman in elf Geschichten"

Kurzbeschreibung:

Wanderungen zwischen Imagination und Realität: In elf miteinander verwobenen Geschichten entwirft Yoko Ogawa eine Alltagswelt, in die unvermittelt etwas Fremdes, Bedrohliches einbricht. Eine Lektüre auf dünnem Eis, tiefgründig und geheimnisvoll.Eine Frau möchte zum zehnten Geburtstag ihres Sohnes, der vor Jahren durch einen tragischen Unfall ums Leben kam, in einer Konditorei zwei Erdbeertörtchen kaufen. Doch als sie den Laden betritt, kommt niemand, um sie zu bedienen. Die zierliche Konditorin steht mit dem Telefonhörer am Ohr hinten in der Küche und weint stumm vor sich hin.
Einige Jahre zuvor bekommt eine Schriftstellerin von einer alten Witwe, bei der sie zur Untermiete wohnt, eine Karotte geschenkt, die einer menschlichen Hand ähnelt. Sogar die Lokalnachrichten interessieren sich für die merkwürdige Karotte. Doch kurz darauf macht die Polizei im Gemüsegarten der Witwe einen grausigen Fund.
Was hat eine Mutter, die ihr Kind verloren hat, mit einer alten Witwe zu tun, deren Mann vor Jahren unter mysteriösen Umständen verschwunden ist? Welche Verbindung gibt es zwischen einer Schriftstellerin, die regelmäßig bis spät in die Nacht arbeitet, und einer Konditorin, die als Mädchen in ein ehemaliges Postamt eingebrochen war? Yko Ogawa spinnt ein feines Netz von Geschichten, die in einer rätselhaften Welt spielen. Alle Figuren folgen ihrem eigenen unergründlichen Schicksal, und doch kreuzen sich ihre Wege, während sie wie im Traum an den Abgründen des Lebens entlangwandeln.
Liebe Grüße,
Petra


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