Virginia Woolf

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Re: Virginia Woolf

Beitragvon JMaria » Di 9. Feb 2010, 10:45

steffi hat geschrieben:Hallo Maria,

ich bin noch nicht ganz soweit, am Ende des 3.Kapitels. Mit Spannung und Amüsement habe ich über den Kapuzenmann gelesen. Und den armen Flush bedauert, als er so unartig war und gebissen hat :lol:

Mich verblüfft der Erzähstil auch, so leicht und gefühlvoll und frei von intellektueller Verkrampftheit. Ich glaube, auch Elizabeth Barrett-Brownings Stil kommt dabei zum tragen. Wirklich wunderbar !

.


Hallo Steffi,

und das Ende war ganz unspektakulär. Ein erfülltes Leben; er war lebendig gewesen, jetzt war er tot. Sogar der Teetisch konnte nicht mehr daraus machen.

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Re: Virginia Woolf

Beitragvon Rachel » Sa 27. Feb 2010, 12:32

Hallo Steffi, hallo Maria,

auf "Flush" habt ihr mich nun sehr neugierig gemacht. Ich muss unbedingt demnächst zu einem Buch von Virginia Woolf greifen, leider komme ich im Moment so wenig zum Lesen...

Dafür habe ich diese Woche zwei, zumindest für mich, interessant klingende Bücher über Virignia Woolf entdeckt. Einmal "Vanessa and Virginia", ein Roman über Virginia Woolf und Vanessa Bell mit sehr begeisterten Rezensionen bei Amazon:

http://www.amazon.co.uk/Vanessa-Virgini ... cr_pr_pb_t

Und dann noch "Deceived with Kindness. A Bloomsbury Childhood" von Angelica Garnett. Die Autorin ist die Tochter von Vanesssa Bell, hier gibt es eine nette Beschreibung des Buches, inklusive eines Links zu einer Rezension zu "Vanessa and Virginia". Ist übrigens überhaupt ein netter Blog:

http://stuck-in-a-book.blogspot.com/200 ... -baby.html

Letzteres gibt es unter dem Titel "Freundliche Täuschungen" auch auf Deutsch, leider OOP. Kennt das vielleicht schon eine von Euch?

Maria, wie gefällt Dir denn bisher die Biographie von Hermione Lee? Das Buch habe ich ja auch noch hier...
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Re: Virginia Woolf

Beitragvon steffi » So 28. Feb 2010, 12:51

Hallo Rachel,

ich kenne beide Bücher noch nicht. Die Erinnerungen von Angelica Garnett interessieren mich aber schon länger.

Vanessa und Virginia klingt ebenfalls sehr verlockend, danke für die Tips.

Die Biografie von Hermione Lee ist sehr empfehlenswert, sehr ausführlich und auch sehr objektiv.
Gruss von Steffi

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Re: Virginia Woolf

Beitragvon JMaria » Mo 1. Mär 2010, 11:44

steffi hat geschrieben: Die Biografie von Hermione Lee ist sehr empfehlenswert, sehr ausführlich und auch sehr objektiv.


Hallo zusammen,
hallo Rachel,

Steffis Anmerkung zur Biographie schließe ich mich an. Sie ist wohl derzeit die ausführlichste und aktuellste B. über Virginia Woolf. Schon auf den ersten Seiten bemerkt der Leser, wieviel Gedanken und Herzblut die Autorin in diese Biographie legt. Oder wie sagte Virginia Woolf .... mein Gott, wie schreibt man eine Biographie...

Die Aufteilung macht es einem leicht, in die verschiedenen Lebensbereiche V.Ws. zu springen ohne das gesamte Buch zu lesen. Auch über das Personenregister habe ich schon eine Menge Informationen erstöbern können.

Nun möchte ich in diesem Jahr das Buch komplett lesen. Vermutlich werde ich auch das ganze Jahr dazu brauchen. Denn ich mache mir in mein schwarzes Büchlein Notizen, die ich dann im Netz wiederum nachforsche. So z.B. möchte ich noch nachforschen ob die Kindergeschichten, die Julia Stephen (V.Ws Mutter) schrieb, im Netz zu finden sind, oder auch die Memoiren des Vaters. Somit ist für mich diese Biographie die reinste Schatzkiste und ich aale mich darin, ich genieße es. :-)

und nun noch meinen herzlichsten Dank für den Tipp: "Vanessa and Virginia". Das Buch interssiert mich sehr. Im April kommt eine günstigere Ausgabe heraus, die bei jpc.de knapp 9 Euro kostet. Ist vermerkt :-)

Auch die Erinnerungen von Angelica Garnett interessieren mich schon länger.

Liebe Grüße
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Re: Virginia Woolf

Beitragvon YvonneS » Mo 1. Mär 2010, 12:17

Hermione Lee scheint sich da ja einiger Autorinnen angenommen zu haben. Neben Elizabeth Bowen und Virginia Woolf liegen auch noch Biographien über Willa Cather und Edith Warthon vor, ich hab sie jetzt aber nur auf Englisch entdeckt. Neben Virginia Woolf würden mich auch die Biographien dieser beiden Damen sehr interessieren.

@Maria
Meine Biographien zieren immer Hunderte von Post-its mit diversen Randbemerkungen. :lol: Ich lese diese auch immer "häppchenweise" und schaue vieles zusätzlich im Internet oder in anderer Sekundärliteratur nach. Damit das Ganze eine gewisse Ordnung bekommt, gibt es für jede Biographie eine eigene Word-Datei. Wie sagt meine Schwester immer: "Man kann's auch übertreiben". :mrgreen:

Edit
Grad gesehen, Hermione Lee hat eine eigene Homepage
http://www.hermionelee.com
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Yvonne



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Re: Virginia Woolf

Beitragvon JMaria » Mo 1. Mär 2010, 16:17

YvonneS hat geschrieben:

@Maria
Meine Biographien zieren immer Hunderte von Post-its mit diversen Randbemerkungen. :lol: Ich lese diese auch immer "häppchenweise" und schaue vieles zusätzlich im Internet oder in anderer Sekundärliteratur nach. Damit das Ganze eine gewisse Ordnung bekommt, gibt es für jede Biographie eine eigene Word-Datei. Wie sagt meine Schwester immer: "Man kann's auch übertreiben". :mrgreen:


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Re: Virginia Woolf

Beitragvon Rachel » Mo 8. Mär 2010, 12:39

Hallo Steffi, hallo Maria,

hatte ich mir fast gedacht, dass Euch beiden das Buch von Angelica Garnett zumindest etwas sagt. :)

Auf "Vanessa and Virginia" bin ich durch eine Online-Lesegruppe aufmerksam geworden, an der einige englische Blogs, die ich mehr oder wenige regelmäßig verfolge, teilnehmen. Hier kann man die Diskussion zu dem Buch nachlesen:

http://blog.otherstories.co.uk/2010/03/ ... -virginia/

Maria, vielen Dank für die Info, dass von dem Buch demnächst eine günstigere Ausgabe erscheint.

Was ihr beiden über die Biographie von Hermione Lee schreibt, macht wirklich Lust auf das Buch. Ein bisschen erschreckt mich ja die Dicke, aber wenn dann wäre das Buch für mich wohl auch eher ein Langzeitprojekt, so wie bei Dir, Maria. Aktuell habe ich als Sachbuch nebenher noch eine amerikanische Geschichte, aber wer weiß, zu was ich danach greife. :)
Liebe Grüße,
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Re: Virginia Woolf

Beitragvon JMaria » Di 9. Mär 2010, 17:04

Rachel hat geschrieben:
Was ihr beiden über die Biographie von Hermione Lee schreibt, macht wirklich Lust auf das Buch. Ein bisschen erschreckt mich ja die Dicke, aber wenn dann wäre das Buch für mich wohl auch eher ein Langzeitprojekt, so wie bei Dir, Maria. Aktuell habe ich als Sachbuch nebenher noch eine amerikanische Geschichte, aber wer weiß, zu was ich danach greife. :)


Hallo Rachel,

man kann, wie bereits erwähnt, wunderbar im Buch von Thema zu Thema springen. So habe ich in der ersten Zeit im Buch gestöbert. Die Einteilung eignet sich wunderbar dazu.

Gestern bin ich auf eine unglaubliche Aussage gestossen: Ein Vetter Virginia Woolf, schrieb frauenfeindliche Gedichte und war innerhalb der Familie und im Bekanntenkreis, bekannt für seine sexuelle Gewalttätigkeit. Dies hat eine Historikerin (Louise DeSalvo) veranlasst, die Vermutung aussprechen, dass dieser J.K. Stephens durchaus der Mörder von Whitechapel gewesen sein könnte. Das war für mich als Leser ja der Hammer! Natürlich ist diese Vermutung nicht fundiert und unwahrscheinlich. Doch mußte J.K. Stephens in eine Anstalt eingewiesen werden, wo er sich dann innerhalb 3 Monaten zu Tode hungerte.

vielleicht ein kleiner Appetithappen um dir die Bedenken wegen des Buchumfanges zu nehmen :mrgreen:

Liebe Grüße
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Re: Virginia Woolf

Beitragvon JMaria » Mo 1. Nov 2010, 13:52

Hallo,

ich möchte meine Erinnerung an "Zwischen den Akten" auffrischen und wiederholt lesen. Anlass dafür war das Buch "Litauische Claviere" von Johannes Bobrowski, der die Entstehung einer Oper dazu hernahm, die Geschichte des Memellandes aufzuzeigen. Das hat mich wiederum an "Zwischen den Akten" erinnert. Doch ist es schon länger her, als ich das Buch las.

Ich würde in den nächsten Tagen beginnen. Falls jemand Lust hat mitzumachen ... ?

Grüße von
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Re: Virginia Woolf

Beitragvon steffi » Di 2. Nov 2010, 11:14

JMaria hat geschrieben:
Ich würde in den nächsten Tagen beginnen. Falls jemand Lust hat mitzumachen ... ?


Hier :mrgreen: Ich hätte Lust :D Wann willst du denn beginnen ?
Gruss von Steffi

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