Hörerlebnisse 2022... ich höre gerade...

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Re: Hörerlebnisse 2022... ich höre gerade...

Beitragvon Petra » So 18. Sep 2022, 16:43

Hallo Steffi,

steffi hat geschrieben:Ich höre gerade Die Anomalie von Hervé le Tellier, das Buch hat 2020 den Prix Goncourt erhalten.
Während eines Unwetters verdoppelt sich eine Flugzeug samt den Passagieren und erscheint 3 Monate später im Landeanflug. Die Passagiere werden isoliert und es wird erkundet, was zu dieser Anomaliengeführt haben könnte. Natürlich wird auch über einige Protagonosten erzählt und ich bin nun gespannt auf das Zusammentreffen der Doppelgänger, von denen die ersten ja ein drei Monate längeres Leben hatten.


Das Hörbuch ist auch auf meinem Player. Dein Bericht verlockt mich, es nicht so lange ungehört zu lassen. Klingt wirklich sehr gut und interessant. Berichte bitte wie es dir weiter gefallen hat.
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Hörerlebnisse 2022... ich höre gerade...

Beitragvon Petra » So 18. Sep 2022, 16:43

Liebe Sonja,

ich freue mich wirklich sehr mit dir, dass du und die Hörbücher endlich zueinander gefunden habt! :kopfhoerer:

Und mich freut auch sehr, dass ich dir meine Gedanken gut verständlich rüberbringen konnte, die bei mir dazu geführt haben, Hörbücher und auch ebooks als ECHTE Ergänzung zum Buch zu erleben. Ja, eigentlich wirklich logisch, und doch fällt es einem lange gar nicht auf, dass es nur folgerichtig ist, dass der richtige Spaß am Hören (und auch am ebook Lesen) ausbleibt, wenn man nur diejenigen Titel hört (oder als ebook liest), die man im Grunde nicht lesen würde. Und im Umkehrschluss sich die Tür zum Hören (und ebook lesen) erst so richtig auftun kann, wenn man Titel hört/liest, die einen wirklich interessieren! Und hierzu wiederum ist die Erkenntnis notwenig, dass man es einfach nicht schaffen wird, alle Bücher als gedrucktes Buch zu lesen, die man gerne lesen möchte. Dann kann man im zweiten Schritt erkennen, dass es eine gute Möglichkeit ist, diese Bücher dann zu hören, da man ja nun mal Hören auch nebenbei kann. Beim Lesen geht das naturgemäß ja nicht.

Und du sagst es auch so richtig: Gefällt einem ein Hörbuch ganz toll, kann man es ja auch später noch als Buch holen. Zumal man es umgekehrt ja tatsächlich auch gerne tut. :nicken_freudig:

Ich finde, du machst aber auch noch etwas anderes sehr gut und richtig: Du lässt die Hörproben auf dich wirken. Es ist ja sehr wichtig, dass einem der Sprecher wirklich zusagt, und er für einen auch zum Ton der Geschichte passt. So ersparst du dir Hörfrust, und erlebst stattdessen viel Hörlust!

Dass die Hörbücher dir Kent Haruf zum Lieblingsautor gemacht haben, ist so toll! Und überhaupt, er ist solch ein toller Autor! Übrigens, was mir schon häufiger eingefallen ist, was ich dir erzählen wollte ist, dass es noch einen Autor gibt, den ich ein wenig mit Kent Haruf vergleiche. Tom Drury. Er hat drei Romane geschrieben, die alle in dem fiktiven Ort Grouse County spielen, und die als Trilogie im Band "Grouse County" versammelt sind. Es zählt zu meinen Lieblingsbüchern. Wenn du dich dafür interessierst, gib mal "Grouse County" im Forum in die Suche ein. Ich hatte damals mehrfach darüber berichtet, weshalb es schwierig wäre, hier LInks zu setzen (es wären zu viele). Und auch mein aktuelles Buch "Sweetland" von Michael Crummey erinnert mich ein bisschen an Kent Haruf. Ebenfalls rau und sanft zugleich.

Dass du auch wegen müder Augen abends im Moment das Hörbuch Hören und auch das Lesen auf dem eReader schätzt, freut mich. Genau so geht es mir ja auch. Und ich bin so dankbar, durch diese beiden Medien nicht auf Romane verzichten zu müssen. Und ich denke je älter wir werden, umso mehr brauchen die Augen Entspannung. Eine sehr schöne Aussicht, dadurch nicht auf die Bücher verzichten zu müssen, sondern in der dunkleren Jahreszeit oder Nachts auf Hörbücher und ebooks zurückgreifen zu können.

Einen eReader mit integrierter Beleuchtung kann ich wirklich sehr empfehlen. Also, falls deiner mal irgendwann ausgedient hat. Auch die (wirklich!) augenfreundliche e-Ink-Technologie der Reader ist sehr hilfreich. Und natürlich dass man die Schriftgröße einstellen kann; das hilft dir sicherlich gerade sehr bei den Erzählungen von Fitzgerald.

Auch was du am Beispiel Lacroixs schreibst, ist ein Punkt: man muss nicht alle Bücher unbedingt im Regal stehen haben. Das sehen wir ja beide so. Und genau bei diesen Büchern schmerzt es dann auch wenig, dass man sie nicht liest, sondern hört. Wenn der Sprecher passt. Und ansonsten weiche ich bei solchen auch sehr gerne aufs ebook aus. Spart mir wertvollen Platz im Bücherregal.

Mich freut, dass bei dir beim Hören und auch beim Lesen mit dem eReader was ins Rollen gekommen ist. Ich bin total gespannt auf deine Entwicklungen. Und egal wie sie verlaufen, ich wünsche dir viel Freude beim Lesen und Hören! :umarmung:
Und dass du ein richtig gutes Lese- und Hörjahr hast, das habe ich auch mit Freude bemerkt. So schön! :schwaermt:

Ich bin auch gespannt, ob du das Cormoran Strike-Hörbuch gut durchhältst. Ist zwar eine lange Strecke, aber wenn es fesselt, dann kann das wirklich auch einen besonderen Hörsog entwickeln. Mir ist wieder eingefallen, dass eines meiner längsten Hörbücher "Das Verschwinden der Stephanie Mailer" von Joël Dicker war. Das war so süffig, und auch der Sprecher so toll, dass die Hörzeit schneller verging als gedacht.

Sonja hat geschrieben:Danke sehr! Und schön, wenn mein Flow ansteckend ist :kopfhoerer:


Das ist er! :freudig_die_faeuste_schwing:
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Hörerlebnisse 2022... ich höre gerade...

Beitragvon steffi » Mo 19. Sep 2022, 12:04

Ach, es tut gut, eure Hörerlebnisse zu lesen !
Petra, es ist wahr, man sollte wirklich nur ganz gezielt zum Hörbuch greifen, genau so wie zu Büchern auch. Ich musste das auch erst lernen, mittlerweile versuche ich mir gezielt Hörbücher auszusuchen. Zum Beispiel toll gemachte Hörspiele oder Hörstoff, bei dem ich eingekuschelt im Bett genießen kann oder mit tollen Sprechern.

Bei Die Anomalie bin ich nun fast am Ende. Camill Jammal als Sprecher gefällt mir sehr gut, auch das Thema an sich. Gerade die Begegnungen der Doppelgänger sind toll, weil es natürlich sehr viele Fragen und Gedanken aufwirft. Denn den Doppelgängern fehlen ja drei Monate, in denen sich einiges im "eigenen" Leben ereignet hat. Kann man das wieder aufholen, wie reagieren die Betroffenen, wollen sie ihr Leben künftig mit ihren Zwilling teilen ? Das ist alles sehr interessant und spanennd. Leider dauert es sehr lange, bis es soweit ist. Zuerst lernt man die einzelnen Personen kennen, dann jedoch geht es lange darum, was passiert sein könnte und wie die Bürokratie darauf reagiert. Das ist ein bißchen zäh, zumal es keine Indentifikationsfiguren sondern eher Episoden gibt.
Gruss von Steffi

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Re: Hörerlebnisse 2022... ich höre gerade...

Beitragvon Petra » Mi 28. Sep 2022, 15:41

Steffi, das finde ich total spannend, dass du schreibst, dass auch du erst lernen musstest die richtigen Hörbücher auszuwählen. Und toll, dass auch du deinen Weg gefunden hast.

Vielen Dank für deine Eindrücke zu "Die Anomalie". So kann ich mir gleich besser vorstellen, was mich erwartet. Klingt sehr interessant.

Was hörst du jetzt? Ich stecke noch in "Mord in Nizza" fest. Die letzten Tage fehlt mir komplett die Hörzeit und Ruhe.
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Hörerlebnisse 2022... ich höre gerade...

Beitragvon steffi » Mo 3. Okt 2022, 16:45

Ich bin die letzte Woche nicht zum hören gekommen, habe aber jetzt wieder Guthaben eingelöst. Ich werde mit Kent Haruf und Unsere Seelen bei Nacht anfangen !
Gruss von Steffi

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Re: Hörerlebnisse 2022... ich höre gerade...

Beitragvon Sonja » Sa 8. Okt 2022, 23:58

Hallo Petra,

Petra hat geschrieben:ich freue mich wirklich sehr mit dir, dass du und die Hörbücher endlich zueinander gefunden habt! :kopfhoerer:


danke Dir :umarmung: . Das haben wir wirklich. Ich bin nun kurz vor der Hälfte bei “Böses Blut” und genieße die Geschichte so sehr. Das Gefühl, das das Buch so lang ist hat sich verflüchtigt und stattdessen bin ich einfach nur gespannt wie es weitergeht und freue mich, noch eine Weile in der Geschichte bleiben zu können und mir nicht schon über einen Nachfolger Gedanken machen zu müssen. Ich habe wirklich das Gefühl bei den Hörbüchern angekommen zu sein.

Petra hat geschrieben:Und du sagst es auch so richtig: Gefällt einem ein Hörbuch ganz toll, kann man es ja auch später noch als Buch holen. Zumal man es umgekehrt ja tatsächlich auch gerne tut. :nicken_freudig:


Ja, und das funktioniert ja auch in beide Richtungen. Und zum Beispiel bei Kent Haruf werde ich es auch tun. Da muss ich die Bücher unbedingt auch nochmal lesen, werde aber umgekehrt die mir verbleibenden Titel auf jeden Fall zuerst hören.

Petra hat geschrieben:Ich finde, du machst aber auch noch etwas anderes sehr gut und richtig: Du lässt die Hörproben auf dich wirken. Es ist ja sehr wichtig, dass einem der Sprecher wirklich zusagt, und er für einen auch zum Ton der Geschichte passt. So ersparst du dir Hörfrust, und erlebst stattdessen viel Hörlust!


Danke! Ja, stimmt, da achte ich sehr drauf. Es ist bei mir hängengeblieben, dass ein Hörbuch mit dem Sprecher steht und fällt. Bei “Böses Blut” musste ich mich bei den weiblichen Stimmen (besonders bei Robin, die ja nun auch einen besonders hohen Redeanteil hat) einhören. Aber Dietmar Wunder sprach alle Anderen so gut, dass ich trotzdem dabei blieb. Und mittlerweile fällt mir das gar nicht mehr auf. Strike spricht er meines Erachtens perfekt. Und auch sonst. Wahnsinn, wie toll er dieses Hörbuch spricht!
Auf der anderen Seite hörte ich bevor ich "Böses Blut" auswählte auch in "Tolstoy and the Purple Chair" hinein. Auf deutsch hatte ich das Buch vor Jahren zweimal gelesen und mir dann die englische Variante auch als Hörbuch geholt. Die Sprecherin passt leider überhaupt nicht. Viel zu schrill. Nun war mir wieder eingefallen, warum ich das Hörbuch noch nicht gehört hatte, obwohl ich das Buch so toll fand.

Petra hat geschrieben:Dass die Hörbücher dir Kent Haruf zum Lieblingsautor gemacht haben, ist so toll! Und überhaupt, er ist solch ein toller Autor! Übrigens, was mir schon häufiger eingefallen ist, was ich dir erzählen wollte ist, dass es noch einen Autor gibt, den ich ein wenig mit Kent Haruf vergleiche. Tom Drury. Er hat drei Romane geschrieben, die alle in dem fiktiven Ort Grouse County spielen, und die als Trilogie im Band "Grouse County" versammelt sind. Es zählt zu meinen Lieblingsbüchern. Wenn du dich dafür interessierst, gib mal "Grouse County" im Forum in die Suche ein. Ich hatte damals mehrfach darüber berichtet, weshalb es schwierig wäre, hier LInks zu setzen (es wären zu viele). Und auch mein aktuelles Buch "Sweetland" von Michael Crummey erinnert mich ein bisschen an Kent Haruf. Ebenfalls rau und sanft zugleich.


“Grouse County” klingt klasse! Es steht nun ganz oben auf meiner Liste. Vielen Dank für diesen tollen Tipp!
“Rau und sanft” zugleich – das klingt gut. Ich habe vorhin auch in “Sweetland” reingelesen. Das könnte ebenfalls etwas werden. Ich bin schon auf Deinen Bericht gespannt.

Petra hat geschrieben:Dass du auch wegen müder Augen abends im Moment das Hörbuch Hören und auch das Lesen auf dem eReader schätzt, freut mich. Genau so geht es mir ja auch. Und ich bin so dankbar, durch diese beiden Medien nicht auf Romane verzichten zu müssen. Und ich denke je älter wir werden, umso mehr brauchen die Augen Entspannung. Eine sehr schöne Aussicht, dadurch nicht auf die Bücher verzichten zu müssen, sondern in der dunkleren Jahreszeit oder Nachts auf Hörbücher und ebooks zurückgreifen zu können.

Einen eReader mit integrierter Beleuchtung kann ich wirklich sehr empfehlen. Also, falls deiner mal irgendwann ausgedient hat. Auch die (wirklich!) augenfreundliche e-Ink-Technologie der Reader ist sehr hilfreich. Und natürlich dass man die Schriftgröße einstellen kann; das hilft dir sicherlich gerade sehr bei den Erzählungen von Fitzgerald.


Ja, mein Hörbuch versorgt mich zurzeit hauptsächlich literarisch. Aber auch das ebook lesen schätze ich wegen der variablen Schriftgröße sehr sowie hinsichtlich der Lichtverhältnisse. Gestern wieder, denn ich bin unverhofft erneut bei einem ebook gelandet. Zuvor hatte ich in ein Buch hineingelesen und fand es nicht so prickeln hier wieder mehr Licht zu benötigen. Und das, obwohl mein Reader ja kein beleuchtetes Display hat. Es war aber dennoch ein Zufall, dass es wieder ein ebook wurde. Im Nachhinein aber vielleicht ein schöner Zufall, um so noch ein wenig dran zu bleiben. Die e-ink-Technologie mag ich auch sehr.

Petra hat geschrieben:Auch was du am Beispiel Lacroixs schreibst, ist ein Punkt: man muss nicht alle Bücher unbedingt im Regal stehen haben. Das sehen wir ja beide so. Und genau bei diesen Büchern schmerzt es dann auch wenig, dass man sie nicht liest, sondern hört. Wenn der Sprecher passt. Und ansonsten weiche ich bei solchen auch sehr gerne aufs ebook aus. Spart mir wertvollen Platz im Bücherregal.


Ja, das werde ich nun bei meiner Buch-/ebookauswahl wieder beachten.

Petra hat geschrieben:Mich freut, dass bei dir beim Hören und auch beim Lesen mit dem eReader was ins Rollen gekommen ist. Ich bin total gespannt auf deine Entwicklungen. Und egal wie sie verlaufen, ich wünsche dir viel Freude beim Lesen und Hören! :umarmung:
Und dass du ein richtig gutes Lese- und Hörjahr hast, das habe ich auch mit Freude bemerkt. So schön! :schwaermt:


Dankeschön :umarmung: ja, das kann gerne so weitergehen :rot_werd_und_herzchen:

Petra hat geschrieben:Ich bin auch gespannt, ob du das Cormoran Strike-Hörbuch gut durchhältst. Ist zwar eine lange Strecke, aber wenn es fesselt, dann kann das wirklich auch einen besonderen Hörsog entwickeln. Mir ist wieder eingefallen, dass eines meiner längsten Hörbücher "Das Verschwinden der Stephanie Mailer" von Joël Dicker war. Das war so süffig, und auch der Sprecher so toll, dass die Hörzeit schneller verging als gedacht.


So einen Hörsog habe ich. Wie oben bereits geschrieben, stört mich die Länge überhaupt nicht mehr. Die Bände 2-4 muss ich wohl doch noch hören :freudig_die_faeuste_schwing: . Bleibt nur noch abzuwarten, ob vor oder nach dem 6. Band.

Dein längstes Hörvergnügen klingt aber auch gut. Von Joël Dicker kenne ich nur “Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert” – was mir ganz gut gefiel (ist schon länger her). “Die Geschichte der Baltimores” brach ich vor einigen Jahren ab.
Liebe Grüße, Sonja

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Re: Hörerlebnisse 2022... ich höre gerade...

Beitragvon Sonja » Sa 8. Okt 2022, 23:59

steffi hat geschrieben:Ich bin die letzte Woche nicht zum hören gekommen, habe aber jetzt wieder Guthaben eingelöst. Ich werde mit Kent Haruf und Unsere Seelen bei Nacht anfangen !


Hi Steffi,
ganz viel Spaß mit Kent Haruf! Bin gespannt, wie es Dir gefällt!
Liebe Grüße, Sonja

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Re: Hörerlebnisse 2022... ich höre gerade...

Beitragvon Petra » Di 11. Okt 2022, 15:48

steffi hat geschrieben:Ich bin die letzte Woche nicht zum hören gekommen, habe aber jetzt wieder Guthaben eingelöst. Ich werde mit Kent Haruf und Unsere Seelen bei Nacht anfangen !


Wie toll! Viel Spaß beim Hören, Steffi. :kopfhoerer:
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Hörerlebnisse 2022... ich höre gerade...

Beitragvon Petra » Di 11. Okt 2022, 16:08

Hallo Sonja,

Sonja hat geschrieben:danke Dir :umarmung: . Das haben wir wirklich. Ich bin nun kurz vor der Hälfte bei “Böses Blut” und genieße die Geschichte so sehr. Das Gefühl, das das Buch so lang ist hat sich verflüchtigt und stattdessen bin ich einfach nur gespannt wie es weitergeht und freue mich, noch eine Weile in der Geschichte bleiben zu können und mir nicht schon über einen Nachfolger Gedanken machen zu müssen. Ich habe wirklich das Gefühl bei den Hörbüchern angekommen zu sein.


Wenn ich eine gute Hörphase habe, mag ich es auch, wenn ich nicht nach wenigen Tagen schon durch bin, und mir gleich schon wieder überlegen muss, was ich als nächstes hören möchte. Dann ist es schön, eine Weile in einer Handlung zu sein. Vorausgesetzt, sie ist interessant, aber das ist bei "Böses Blut" ganz offenbar der Fall.

Sonja hat geschrieben:Ja, und das funktioniert ja auch in beide Richtungen. Und zum Beispiel bei Kent Haruf werde ich es auch tun. Da muss ich die Bücher unbedingt auch nochmal lesen, werde aber umgekehrt die mir verbleibenden Titel auf jeden Fall zuerst hören.


Genau, das funktioniert in beide Richtungen. Toll, dass du bei Kent Haruf z. B. nach dem Hören irgendwann auch noch die Bücher lesen möchtest. Die Geschichten sind es wirklich wert.

Sonja hat geschrieben:Danke! Ja, stimmt, da achte ich sehr drauf. Es ist bei mir hängengeblieben, dass ein Hörbuch mit dem Sprecher steht und fällt. Bei “Böses Blut” musste ich mich bei den weiblichen Stimmen (besonders bei Robin, die ja nun auch einen besonders hohen Redeanteil hat) einhören. Aber Dietmar Wunder sprach alle Anderen so gut, dass ich trotzdem dabei blieb. Und mittlerweile fällt mir das gar nicht mehr auf. Strike spricht er meines Erachtens perfekt. Und auch sonst. Wahnsinn, wie toll er dieses Hörbuch spricht!
Auf der anderen Seite hörte ich bevor ich "Böses Blut" auswählte auch in "Tolstoy and the Purple Chair" hinein. Auf deutsch hatte ich das Buch vor Jahren zweimal gelesen und mir dann die englische Variante auch als Hörbuch geholt. Die Sprecherin passt leider überhaupt nicht. Viel zu schrill. Nun war mir wieder eingefallen, warum ich das Hörbuch noch nicht gehört hatte, obwohl ich das Buch so toll fand.


Für mich auch nach wie vor der entscheidene Punkt: Der Sprecher!

Ich weiß was du meinst. Männliche Sprecher haben oft das Problem die weiblichen Figuren authentisch zu sprechen. Zumindest empfinde ich das so. Das ist auch bei Volker Niederfahrenhorst so, der die Elizabeth George-Krimis wirklich super toll spricht. Absolut passend. Nur bei Deborah klingt es für mich leicht schief. Zu weinerlich, zu naiv. Aber es tut dem Ganzen wirklich keinen Abbruch, da er die Reihe erstklassig spricht!

Sonja hat geschrieben:“Grouse County” klingt klasse! Es steht nun ganz oben auf meiner Liste. Vielen Dank für diesen tollen Tipp!
“Rau und sanft” zugleich – das klingt gut. Ich habe vorhin auch in “Sweetland” reingelesen. Das könnte ebenfalls etwas werden. Ich bin schon auf Deinen Bericht gespannt.


Dass ich dich auf "Grouns County" neugierig machen konnte, freut mich sehr! Es zählt zu meinen Lieblingsbüchern. Ich mochte es so, so gern!

Ja, rau und sanft zugleich ist etwas, was mich oft anspricht. Und bei "Sweetland" findet sich auch diese Verbindung.

Sonja hat geschrieben:Ja, mein Hörbuch versorgt mich zurzeit hauptsächlich literarisch. Aber auch das ebook lesen schätze ich wegen der variablen Schriftgröße sehr sowie hinsichtlich der Lichtverhältnisse. Gestern wieder, denn ich bin unverhofft erneut bei einem ebook gelandet. Zuvor hatte ich in ein Buch hineingelesen und fand es nicht so prickeln hier wieder mehr Licht zu benötigen. Und das, obwohl mein Reader ja kein beleuchtetes Display hat. Es war aber dennoch ein Zufall, dass es wieder ein ebook wurde. Im Nachhinein aber vielleicht ein schöner Zufall, um so noch ein wenig dran zu bleiben. Die e-ink-Technologie mag ich auch sehr.


Ja, ein schöner Zufall, dass du direkt im Anschluss an die Erzählungen von F. Scott Fitzgerald erneut asu gutem Grund zum ebook gegriffen hast. Am ebook weiß ich auch zu schätzen, dass es einige Bücher als ebook gibt, die als Printausgabe schon vergriffen sind. Oder nur (oder wie in deinem Fall erstmal nur) als ebook erscheinen. Schön, dass man so die Möglichkeit hat, sie trotzdem zu lesen. Dass du zudem zu schätzen wusstest, dass du keine zusätzliche Beleuchtung an machen musstest, kann ich auch so gut verstehen. Für mich ja aus gesundheitlichen Gründen nötig. Aber auch praktisch ist es. Und ich finde es hilft auch besser beim einschlafen, wenn man nicht bei Festbeleuchtung liest, sondern bei einem angenehmen kleinen Licht. Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit weiß ich den eReader sehr zu schätzen. Das Licht reicht oft nicht aus, um vernünftig im Buch zu lesen. Da greife ich gerne zum ebook, um meine Augen nicht unnötig zu belasten (aber ich bin da natürich aufgrund meiner Erkrankung auch Hochempfindlich).

Sonja hat geschrieben:So einen Hörsog habe ich. Wie oben bereits geschrieben, stört mich die Länge überhaupt nicht mehr. Die Bände 2-4 muss ich wohl doch noch hören :freudig_die_faeuste_schwing: . Bleibt nur noch abzuwarten, ob vor oder nach dem 6. Band.


Toll, dass du durch diesen Band dazu neigst die restlichen Bände der Reihe, die du noch nicht kennst, ebenfalls zu hören. Immer schön, wenn man eine Reihe hat, auf die man gerne zurückgreift. Auch beim Hören. :nicken_freudig:

Sonja hat geschrieben:Dein längstes Hörvergnügen klingt aber auch gut. Von Joël Dicker kenne ich nur “Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert” – was mir ganz gut gefiel (ist schon länger her). “Die Geschichte der Baltimores” brach ich vor einigen Jahren ab.


"Der Fall Harry Quebert" habe ich als Serie auf TV Now (jetzt RTL+) gesehen. Eine gut gespielte interessante Serie. Wir haben sie sehr gerne geschaut! Das Buch kenne ich jedoch nicht. "Die Geschichte der Baltimores" habe ich noch vor mir. Lag der Abbruch eher am Buch oder war es zu lang in einer nicht guten Hörphase?
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Hörerlebnisse 2022... ich höre gerade...

Beitragvon Petra » Di 11. Okt 2022, 16:17

Derzeit höre ich "Schiffsmeldungen" von Annie Proulx.

Das Buch las ich vor vielen Jahren. Es zählt zu meinen Lieblingsbüchern. Der Roman handelt von Quoyle, der, nachdem ihn seine Frau verlassen hat (und kurz darauf bei einem Unfall gestorben ist), von New York nach Neufundland übersiedelt, wo seine Vorfahren gelebt haben. Quoyle ist unbeholfen und hatte bisher kein Glück im Leben. Er findet einen Job beim Lokalblatt. Er soll Schiffsmeldungen für die Ortszeitung schreiben. Nach und nach fasst Quoyle Fuß und findet für sich und seine beiden kleinen Töchter so etwas wie Glück.

Gelesen wird das Hörbuch von Matthias Brandt. Die ideale Stimme für diesen Roman! Wunderbar! Ich hätte mir eine ungekürzte Lesung gewünscht, doch leider wurde der Roman gekürzt. Aber die Kürzungen sind immerhin gut gesetzt.

So toll, dieses Buch auf diesem Weg noch mal erleben zu dürfen. Für mich auch Anlass ein kleines Hörprojekt zu starten. Ich eröffne hierzu gleich einen Thread.
Liebe Grüße,
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