Leserunde - Ada oder das Verlangen von Vladimir Nabokov

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Re: Leserunde - Ada oder das Verlangen von Vladimir Nabokov

Beitragvon steffi » Mi 29. Mai 2019, 08:43

Hallo JMaria,

Ich habe den vierten Teil beendet. Er beginnt als Essay über Zeit und Raum, dem ich nicht immer ganz fogen konnte, doch dann geht es über in eine weitere Begegnung zwischen Van und Ada, die beide merklich gealtert sind. Ich fand das interessant konzipiert.

Was sagst du über Lucettes Kapitel in Teil 3 ? Ich will nicht zu viel verraten, aber ich war sehr berührt, welche Tiefe Nabokov auf den wenigen Seiten erreichen kann.
Gruss von Steffi

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Re: Leserunde - Ada oder das Verlangen von Vladimir Nabokov

Beitragvon JMaria » Mi 29. Mai 2019, 11:46

Ich bist mir jetzt doch weit voraus, Steffi!

Dein Link ist übrigens super. Danke
( https://www.gartenhistorie.de/2013/11/3 ... d-verlust/ )

Ich bin immer noch im zweiten Teil und komme zu Kapitel 10.
Die Liebesakt zu dritt war wie eine Erzählung über ein Gemäldes erzählt. Sehr geschickt vom Autor gemacht !
Schöne Grüße
Maria



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Re: Leserunde - Ada oder das Verlangen von Vladimir Nabokov

Beitragvon steffi » So 2. Jun 2019, 14:02

Ich habe Ada beendet. Am Ende ging es doch recht schnell :breit_grins:

Ich hab mich gefragt, was denn eigentlich der Sinn der zwei Welten: Terra und Antiterra ist. Für mich hätte es das nicht gebraucht, die Wortspiele und Anspielungen hätten auch so funktioniert. Und die Zeitthematik war für mich jetzt nicht so gegenwärtig im Roman.

Nabokov hat mir wieder mal sehr gefallen. Wie er Bilder erschafft und dazu gleichzeitig Gefühle und Erinnerungen des Lesers einbinden kann ist schon faszinierend. Allgegenwärtig für Van, der diesen Bericht ja im Alter schreibt, ist seine Zeit in Ardis mit Ada, seine Jugend - und gleichzeitig ist es auch sein Sehnsuchtsort. Das fand ich auch berührend.
Gruss von Steffi

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Re: Leserunde - Ada oder das Verlangen von Vladimir Nabokov

Beitragvon JMaria » So 16. Jun 2019, 10:05

steffi hat geschrieben:Ich habe Ada beendet. Am Ende ging es doch recht schnell :breit_grins:

Ich hab mich gefragt, was denn eigentlich der Sinn der zwei Welten: Terra und Antiterra ist. Für mich hätte es das nicht gebraucht, die Wortspiele und Anspielungen hätten auch so funktioniert. Und die Zeitthematik war für mich jetzt nicht so gegenwärtig im Roman.

Nabokov hat mir wieder mal sehr gefallen. Wie er Bilder erschafft und dazu gleichzeitig Gefühle und Erinnerungen des Lesers einbinden kann ist schon faszinierend. Allgegenwärtig für Van, der diesen Bericht ja im Alter schreibt, ist seine Zeit in Ardis mit Ada, seine Jugend - und gleichzeitig ist es auch sein Sehnsuchtsort. Das fand ich auch berührend.



Schön beschrieben, das mit dem Sehnsuchtsort!
Auch das umherirren Vans, heimatlos, ist sehr schön beschrieben. Ich bin nun im 3. Teil und werde das Buch in Ruhe beenden. Danke fürs gemeinsame Lesen :wink_mit_muetze:


Edit:
Sehr schön wie der Autor im Ditten Teil mit dem Ophelia-Motiv spielt, man ahnt bereits was Lucette passiert.
Schöne Grüße
Maria



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