Arjun Raj Gaind: A Very Pukka Murder

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Re: Arjun Raj Gaind: A Very Pukka Murder

Beitragvon JMaria » Do 7. Jan 2021, 22:16


Eine Ungereimtheit ist mir aufgefallen, als in Kapitel 7 Sikander den Magistrat Lowry über Major Russell ausfragt: Lowry erzählt zunächst, dass sie im Alter nur wenige Monate auseinander lagen und er im Sommer dreiundvierzig werden würde, dann, dass Russells Vater bei Sebastopol starb, als jener noch ein kleines Kind war. Also, wenn sich die Aussage auf die Belagerung Sebastopols während des Krimkrieges bezieht, dann haut das rechnerisch nicht hin, Russell und Lowry dürften erst gut zehn Jahre später geboren worden sein.




Stimmt, das kommt nicht hin. Wir kommen so auf ca. 1866 ! Der Krimkrieg war 1853-1856.
Wurde etwa schlampig lektoriert? Erst diese Daten und dann noch die verschiedenen Vornamen der Mutter !

Ich komme zu Kapitel 8.

Schöne Grüße
Maria

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Re: Arjun Raj Gaind: A Very Pukka Murder

Beitragvon Trixie » Sa 9. Jan 2021, 18:16

In den folgenden Kapiteln kommen einige dunkle, unerwartete Seiten von Major Russell zum Vorschein - aber man hat sich schon denken können, dass es bei jemanden, der auf diese Art zu Tode kommt, Leichen im Keller geben muss.

Russells Personal schwankt bei der Befragung durch Sikander Singh zwischen überraschender Loyalität und Furcht.
Beispiel für ersteren Fall ist der Stallmeister, der ehemalige Ghurka Gurung Bahadur. Er spricht zu Beginn der Befragung Gyantse Dzong an und damit den Tibetfeldzug der Briten von 1903-04. Während Gurung und Sikander eher die Grausamkeit der Tibeter durch den Kopf schwirrt -"Sikander shuddered (...) He had heard terrible stories about Younghusband's campaign, especially what the Tibetans did to British troops unfortunate enough to be captured..:"- wird die Geschichte viel mehr die Eroberungswut der Briten jener Zeit und das Massaker von Guru in Erinnerung behalten - selbst viele der beteiligten Briten waren über das Gemetzel entsetzt. Für mich ist vor allem erschreckend, wie schnell man sich als unbeteiligtes Land und Volk nach dem nichtigsten Anlass einer einmarschierenden fremden Armee ausgesetzt sehen konnte - und kann. Mehrere Ereignisse der jüngsten Geschichte zeigen schließlich, dass das Machtstreben bestimmter Nationen noch immer in dieser Vorgehensweise praktiziert wird. Nur die Namen der Nationen ändern sich...

Durch den jungen Ghanshyam kommt eine abergläubischer Note in die Handlung - und eine erste Andeutung, das eine Frau eine Rolle in der Sache spielt, wenn auch beim ihm nur durch einen "Geist", den er gesehen haben will. Und spätestens durch die Aussagen des Munshi (Sekretärs) Ram Dev wird klar, dass Major Russell auch ein gewalttätiger Herr war. Reichlich Motive, jemanden zu töten, dennoch scheint Sikander die Bediensteten des Majors eher nicht zu verdächtigen. Bei der Erwähnung der Memsahib Jane, die für den Major den Haushalt geführt haben soll, wird er aber ziemlich hellhörig. Jetzt tritt eine Frau ins Geschehen ein, die habe ich irgendwie selbst schon vermisst...

Ich stecke mitten in Kapitel 10.
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Re: Arjun Raj Gaind: A Very Pukka Murder

Beitragvon JMaria » So 10. Jan 2021, 14:04

Ich bin überrascht wie viele kriegerische Auseinandersetzungen in diesem Gebiet um Nepal, Tibet, Afghanistan, Pakistan und Indien im 19. und angehenden 20. Jht. herrschte. Einmal wird auch die Schlacht von Maiwand (1880, 2. Anglo-Afghanischer Krieg) genannt. Konflikte die sich auch nach den Unabhängigkeiten der einzelnen Staaten und mit neuen Akteuren auf der Weltbühne wie China noch in unsere Zeit hineinziehen.

Sikander eilt der Dame zu Hilfe und rast im RR zum nächsten Krankenhaus. Es gibt zwei in Rajpore. Ich bin auf Sikanders weiteren Plan gespannt und habe das 11. Kapitel begonnen.



In den folgenden Kapiteln kommen einige dunkle, unerwartete Seiten von Major Russell zum Vorschein - aber man hat sich schon denken können, dass es bei jemanden, der auf diese Art zu Tode kommt, Leichen im Keller geben muss.



Stimmt. Auch die erotische Fotografie eines jungen Mädchen in Verkleidung lässt nichts gutes ahnen. Mir war auch das Stocken des Ghurkas etwas verdächtig, als er sagte seine Schwester sei krank. Ob da noch mehr dahinter steckt?

Schöne Grüße
Maria

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Re: Arjun Raj Gaind: A Very Pukka Murder

Beitragvon Trixie » Mo 11. Jan 2021, 17:34

JMaria hat geschrieben:Ich bin überrascht wie viele kriegerische Auseinandersetzungen in diesem Gebiet um Nepal, Tibet, Afghanistan, Pakistan und Indien im 19. und angehenden 20. Jht. herrschte. Einmal wird auch die Schlacht von Maiwand (1880, 2. Anglo-Afghanischer Krieg) genannt. Konflikte die sich auch nach den Unabhängigkeiten der einzelnen Staaten und mit neuen Akteuren auf der Weltbühne wie China noch in unsere Zeit hineinziehen.


Es wären um einiges weniger Auseinandersetzungen gewesen, hätten nicht außenstehende Nationen mitgemischt und das Feuer erst richtig angefacht. Aber der Eroberungsdrang und die Gier nach Macht bricht wohl zu allen Zeiten mal irgendwo in der Menschheit aus.
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Re: Arjun Raj Gaind: A Very Pukka Murder

Beitragvon JMaria » Mo 11. Jan 2021, 20:42

Trixie hat geschrieben:
JMaria hat geschrieben:Ich bin überrascht wie viele kriegerische Auseinandersetzungen in diesem Gebiet um Nepal, Tibet, Afghanistan, Pakistan und Indien im 19. und angehenden 20. Jht. herrschte. Einmal wird auch die Schlacht von Maiwand (1880, 2. Anglo-Afghanischer Krieg) genannt. Konflikte die sich auch nach den Unabhängigkeiten der einzelnen Staaten und mit neuen Akteuren auf der Weltbühne wie China noch in unsere Zeit hineinziehen.


Es wären um einiges weniger Auseinandersetzungen gewesen, hätten nicht außenstehende Nationen mitgemischt und das Feuer erst richtig angefacht. Aber der Eroberungsdrang und die Gier nach Macht bricht wohl zu allen Zeiten mal irgendwo in der Menschheit aus.



Wenn diese Konflikte zu Stellvertreterkriege werden, dann ist und wird es umso brisanter.


Im Kapitel 11 erfahren wir, dass der junge Sikander in Paris eine schreckliche Erfahrung machen mußte. Seine Geliebte wurde ermordet. Das hat ihn mit der Schwester seiner Geliebten zusammengebracht und sie haben ein tiefes Verhältnis und sind zeitweilig ein Liebespaar. Beide akzeptieren diese Übereinkunft.

Er hat Jane nun in sein Hotel gebracht, das Imperial, das seine Mutter hat renovieren lassen. Die Beschreibung des Hotels in Art Deco klingt fantastisch!

Weiter bin ich noch nicht.

Schöne Grüße
Maria

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Re: Arjun Raj Gaind: A Very Pukka Murder

Beitragvon Trixie » Mo 11. Jan 2021, 23:04

Das Imperial hat schon ein paar Jährchen auf dem Buckel, als er in den Besitz des Maharajas und dann später in Helenes Hände kommt. Für und von heimwehkranken Briten sind ziemlich viele dieser großartigen Hotels überall im Empire entstanden. Ein berühmtes Beispiel ist z. B. das Raffles in Singapur, das noch heute als solches existiert. Dort stiegen auch berühmte Literaten ab, wie Joseph Conrad, Rudyard Kipling und Somerset Maugham. Das Raffles ist auch in etwa um die gleiche Zeit entstanden wie das (fiktive?) Imperial, allerdings schien es von Anfang an im typisch kolonialen Stil der Tropen ausgestattet gewesen zu sein, während das Imperial wohl den damals beliebten europäischen Jugendstil (Art Nouveau) nach Indien brachte. Interessant, dass der Amerikanische Bürgerkrieg so weite Auswirkungen hatte - er begründete den Aufstieg des Hotels und seinen vorzeitigen Verfall, nachdem Indien nicht länger eine wichtige Bezugsquelle für Baumwolle war. In Elizabeth Gaskells "North and South" wird die Suche nach solchen alternativen Bezugsquellen damals auch angesprochen - und wie gewinnorientiert dieser Handelszweig ausgerichtet war, geradezu rücksichtslos und in einigen Aspekten absolut unethisch.
Es verwebt sich manchmal wirklich sehr viel in einem kleinen Detail einer Handlung, sowas liebe ich!
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Re: Arjun Raj Gaind: A Very Pukka Murder

Beitragvon JMaria » Di 12. Jan 2021, 18:12

Trixie hat geschrieben:Das Imperial hat schon ein paar Jährchen auf dem Buckel, als er in den Besitz des Maharajas und dann später in Helenes Hände kommt. Für und von heimwehkranken Briten sind ziemlich viele dieser großartigen Hotels überall im Empire entstanden. Ein berühmtes Beispiel ist z. B. das Raffles in Singapur, das noch heute als solches existiert. Dort stiegen auch berühmte Literaten ab, wie Joseph Conrad, Rudyard Kipling und Somerset Maugham. Das Raffles ist auch in etwa um die gleiche Zeit entstanden wie das (fiktive?) Imperial, allerdings schien es von Anfang an im typisch kolonialen Stil der Tropen ausgestattet gewesen zu sein, während das Imperial wohl den damals beliebten europäischen Jugendstil (Art Nouveau) nach Indien brachte. Interessant, dass der Amerikanische Bürgerkrieg so weite Auswirkungen hatte - er begründete den Aufstieg des Hotels und seinen vorzeitigen Verfall, nachdem Indien nicht länger eine wichtige Bezugsquelle für Baumwolle war. In Elizabeth Gaskells "North and South" wird die Suche nach solchen alternativen Bezugsquellen damals auch angesprochen - und wie gewinnorientiert dieser Handelszweig ausgerichtet war, geradezu rücksichtslos und in einigen Aspekten absolut unethisch.
Es verwebt sich manchmal wirklich sehr viel in einem kleinen Detail einer Handlung, sowas liebe ich!



Ein tolles Hotel. Da würde man doch gern Urlaub machen und Erdnüsse verspeisen, aber ob ich die Schalen einfach auf den Boden fallen lassen würde, ist fraglich :breit_grins:


Gewinnorientiert ist dieser Handelszweig immer noch. Vor ein paar Jahren sah ich eine Doku über Baumwolle und die indischen Bauern die durch den Druck eines Chemie-Giganten in den Ruin getrieben wurden, so dass man den Landstrich den „Selbstmordgürtel“ nennt. Zurück bleiben verzweifelte Witwen mit ihren Kindern.


Ich muss mich korrigieren. So recht herrscht keine Einigkeit zwischen Sikander und Helene was ihr freies Liebesverhältnis angeht. Es gibt Ansprüche und Vorhaltungen und Mißverstände. Man merkt Sikander die „Highness“ an, die macht ihn blind gegenüber Helene, arrogant gegenüber Dr. Roy, wenn er sich seiner Autorität angegriffen fühlt. Ja, ein paar Eigenschaften und Temperamente resultieren aus seiner Herkunft heraus.

Was hältst du von Jane? Ich bin immer etwas vorsichtig wenn bei einem die Vergiftung zum Tode führt, wie beim Major, aber Jane überlebt, weil sie das Gift verdünnt in Limonade einnahm.

Jede hat eine Geschichte über den Major zu erzählen. Das finde ich spannend.

Ich komme zum 13. Kapitel.

Schöne Grüße
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Re: Arjun Raj Gaind: A Very Pukka Murder

Beitragvon Trixie » Di 12. Jan 2021, 18:50

JMaria hat geschrieben:Gewinnorientiert ist dieser Handelszweig immer noch. Vor ein paar Jahren sah ich eine Doku über Baumwolle und die indischen Bauern die durch den Druck eines Chemie-Giganten in den Ruin getrieben wurden, so dass man den Landstrich den „Selbstmordgürtel“ nennt. Zurück bleiben verzweifelte Witwen mit ihren Kindern.


Ich habe die gleiche oder eine ähnliche Doku gesehen, es ging dort um die Konzerne, die Patente auf Saatgut halten, das sie modifiziert haben, und in manchen Regionen wie Indien, Afrika und Lateinamerika unglaubliches Elend dadurch erzeugen, dass von den Landwirten ausschließlich dieses Saatgut, das teuer gekauft werden muss, verwendet werden darf, plus dazu auch nur ganz spezielle Peripherie-Produkte der Konzerne, wie Dünger usw.

Es sträuben sich mir die Haare angesichts der Absurdität, dass Konzerne auf Gengut -bis hin zu menschlichem Gengut- Patente anmelden (wollen)! Wie, zum Teufel, kann jemand auf etwas ein Patent erhalten, das völlig natürlich im Körper eines Lebewesens entsteht und enthalten ist??? Zum Glück beschäftigen sich Gerichte, Behörden und diverse andere Institutionen mit diesen Fragen, und -Stand heute- ist das nicht ohne Einschränkungen möglich. Aber ich kann mir schon ausmalen, wie es selbst unter diesen Bedingungen zu einigen ethischen, medizinischen oder juristischen Problemfällen kommen kann...Brrr...Schüttel... Persönlich bin ich der Meinung, dass man nicht alles machen muss, nur weil man es machen kann. Und das beziehe ich nicht nur auf wissenschaftliche Innovationen.

Jane ist mir auch ein klein wenig suspekt, aus den gleichen Gründen wie bei dir: Bisher war in Krimis, in denen solche Vergiftungen mehrere Personen betroffen haben, aber dann nur einer stirbt, immer einer der Betroffenen dafür verantwortlich und hat sich selbst dann nur, um sich nicht verdächtig erscheinen zu lassen, selbst dem Gift ausgesetzt - in abgemildertem Maß. Ob das hier auch der Fall sein wird...? Ein wenig offensichtlich wäre es ja schon...

Ich stecke in Kapitel 14, die Kapitel scheinen etwas länger zu werden.
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Re: Arjun Raj Gaind: A Very Pukka Murder

Beitragvon JMaria » Di 12. Jan 2021, 21:00


Ich habe die gleiche oder eine ähnliche Doku gesehen, es ging dort um die Konzerne, die Patente auf Saatgut halten, das sie modifiziert haben, und in manchen Regionen wie Indien, Afrika und Lateinamerika unglaubliches Elend dadurch erzeugen, dass von den Landwirten ausschließlich dieses Saatgut, das teuer gekauft werden muss, verwendet werden darf, plus dazu auch nur ganz spezielle Peripherie-Produkte der Konzerne, wie Dünger usw.



Wir dürften die gleiche Doku gesehen haben.
Obwohl man zwischenzeitlich weiß, dass das Gen-Samengut von Baumwolle nur künstliche Bewässerung verträgt, das natürliche Saatgut aber in Starkregen-Perioden, wie sie in Indien vorkommen, besser geeignet wäre. Irrsinn!

:kopf_vor_wand:




Jane ist mir auch ein klein wenig suspekt, aus den gleichen Gründen wie bei dir: Bisher war in Krimis, in denen solche Vergiftungen mehrere Personen betroffen haben, aber dann nur einer stirbt, immer einer der Betroffenen dafür verantwortlich und hat sich selbst dann nur, um sich nicht verdächtig erscheinen zu lassen, selbst dem Gift ausgesetzt - in abgemildertem Maß. Ob das hier auch der Fall sein wird...? Ein wenig offensichtlich wäre es ja schon...




Genau diese Gedanken mit Verbindungen zu anderen Krimis hatte ich auch.
Lassen wir uns überraschen.

Ich find auch interessant, wie die heimische Flora immer wieder mal ins Spiel kommt.
Die Gewöhnliche Brechnuss (aus dem man das Gift Strichnin herausfiltern kann)
Brechwurzel, ein daraus gemachtes Pulver nahm Dr. Roy um die Patientin zum Erbrechen zu bringen.

Daneben werden der Indian Banyan, China-Rosen, Eukalyptusbäume genannt.

Interessant ist die China-Rose, eine der ältesten Gartenrosen (500v. Chr.) kam sie erst im 18. Jht. über die Ostindien-Kompanie nach Europa und wurde zuerst als „Rosa indica“ bezeichnet. Durch sie entstanden viele Kreuzungen mit wohlklingenden Namen wie die Portland-Rosen, Noisette-Rosen, Bourbon-Rosen, Remontant-Rosen und Teerosen.

https://de.wikipedia.org/wiki/China-Rose



Ich stecke in Kapitel 14, die Kapitel scheinen etwas länger zu werden.




Dann muss ich mich sputen, :lesen_und_nachdenken:
Morgen lese ich weiter.

Schöne Grüße
Maria

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Re: Arjun Raj Gaind: A Very Pukka Murder

Beitragvon JMaria » Mi 13. Jan 2021, 16:23

Im Kapitel 4, gleich anfangs, heißt es über den indischen Stadtteils Rajpore,...

The Indian side was as chaotic and colorful as Hieronymus Bosch‘s proverbial Garden...


Meinst du auch, dass der „Garten der Gelüste“ damit gemeint ist?

Es ist mystisch und bunt, aber ich bin mir unsicher ob der Vergleich passend ist.

Schöne Grüße
Maria

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