Petra Gust-Kazakos: Gefahren des Lesens

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Petra Gust-Kazakos: Gefahren des Lesens

Beitragvon Didonia » Mo 14. Mai 2018, 13:35

Schon bevor das Buch richtig losgeht, finde ich mein Lebensmotto:

Sobald ich ein wenig Geld bekomme, kaufe ich Bücher; und wenn noch was übrig bleibt, kaufe ich Essen und Kleidung.

Erasmus von Rotterdam

Ob das nun klug oder dumm ist, ich kann nicht anders. Und wenn ich sehe, wer das Zitat mal von sich gegeben hat, bin ich doch gar nicht in so schlechter Gesellschaft.

Einige interessante Themen über das Lesen und Bücher hat Petra Gust-Kazakos hier zusammengetragen.
Für mich besonders spannend das Kapitel "Selbstbild, Fremdbild, Legendenbildung", in dem es um Biografien/Autobiografien geht und ich ihr doch tatsächlich auf den Leim gegangen bin.

Bisher dachte ich ja, dass ich ein ganz normaler Mensch - Lesemensch - bin. Aber wie ich nun im Kapitel "Wenn Leser zu sehr lieben: Fakten, Zahlen, Blüten" gelesen habe, gehöre ich zu einem ",harten Kern' der Viel-Leser von mehr als 50 Büchern pro Jahr", der tatsächlich zur Minderheit in unserem Lande zählt.

Des Weiteren erfahren wir unter anderem noch über die medizinische Wirkung der Bücher auf uns, schreibt die Autorin über Blogger, Schreibratgeber, Übersetzungen und Zensur.

Gefahren des Lesens, will man so ein Buch überhaupt lesen? Und was soll am Lesen schon gefährlich sein? Petra Gust-Kazakos hat jahrelang recherchiert und dann niedergeschrieben, worin diese Gefahren liegen können. Und dies nicht nur für uns Leser, nein, auch für Autoren oder in der Übersetzung von Büchern, ihrer Bearbeitung oder gar Zensur.

Ich habe dieses Buch über Bücher mit sehr viel Interesse gelesen und für mich festgestellt, dass ich mich lesend gerne in Gefahr begebe.
Euch lege ich das Buch ans Herz und wünsche euch viel Spaß, wenn ihr euch lesend in Gefahr begebt oder zumindest viel Spaß und gute Unterhaltung beim Lesen.
Lesende Grüße, Anne

Ein Leben ohne Bücher? Unvorstellbar!
Noch besser mit DDR-Literatur
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