Hallo zusammen,
nach meinem Seminar will ich nun mal schauen, was sich hier in der Woche so getan hat. Viele interessante Bücher lest ihr. Zum ein oder anderen möchte ich etwas beisteuern. Ich selbst habe mich wieder nahtlos, gut und begeistert auf der Farm in Tania Blixens Erinnerungen "Jenseits von Afrika" eingefunden.
@Marly: Auch an dieser Stelle noch mal ein herzlich willkommen an Dich, liebe Marly! Schön dass Du zu uns gefunden hast, und so viel schönes beisteuerst! Auf einen schönen und regen Austausch!
"Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafon hatte ich seinerzeit sehr gern gelesen. Eine ganz besondere Stimmung durchzieht das Buch. Ich hatte damals auch das Hörspiel im Anschluss dazu gehört, und meine mich zu erinnern, dass das durchaus gut gemacht war. Auch die Lesung hatten einige im Hoerbuecher4um damals gehört und für sehr gut befunden. Zum zweiten Band kann ich allerdings nichts sagen, nur dass der, wenn ich mich recht entsinne, hier auch gut weg kam.
Vielleicht könnte auch „Der Club Dumas“ von Arturo Pérez-Reverte etwas für Dich. Ich habe den so gern gelesen, und es ist ebenfalls ein Roman von einem Spanier. Und auch hier herrscht so eine eigene düstere Atmosphäre vor. Und auch in der Welt der Bücher angesiedelt. Vielleicht ein Tipp für Dich. Ich setze Dir hier einen Link zu meiner
Buchbesprechung von damals.
@Jane: Da bin ich gespannt, wie Dir „Anna Karenina“ gefallen wird. Ich habe die besten Erinnerungen an dieses außergewöhnliche Leseerlebnis!
@Barbara: Da wäre ich auch an Marias Eindrücken interessiert, die ja schon mehr von Thomas Hardy kennt. Ich könnte mir vorstellen, dass es an der Übersetzung liegt. Welche Übersetzungen hast Du?
@Sandra: Danke für Deine Eindrücke zu „Glücksspiel“. Deine Irritation kann ich verstehen. Aber ich glaube auch, Dick Francis hat seinen Sohn rechtzeitig unter seine Fittiche genommen, damit dieser sein Lebenswerk fortführt. Dass er damit ein gutes Auskommen hatte, glaube ich auch, und so ist es ein bisschen wie „dem Sohn in die Firma einführen und sie ihm vererben“. Zu Büchern, die aus einer Kreativität und Individualität heraus entstehen, lässt sich das schwer in Einklang bringen. Zumal Dick Francis für mich nie ein Autor war, der 0815-Krimis geschrieben hat, sie sind und bleiben was besonderes! Umso mehr irritiert es hier gewiss. Aber ich finde auch, solange damit auch das Vergnügen der Leserschaft fortgesetzt wird, überhaupt nicht schlimm, und irgendwie auch wieder originell!

Ich freu mich, dass sein Werk durch seinen Sohn fortgeführt wird und weiterlebt. Und da ihm das so nahtlos und gut zu gelingen scheint, freue ich mich schon sehr auf das Buch!
Edit:
Dankeschön fürs zitieren der Passage, Maria, in der Du schreibst, wie der Sprachstil von Thomas Hardy auf Dich wirkt. Ich hatte es übersehen.
Und Dankeschön auch für Deine lieben Wünsche. Das Wochenende tut mir richtig gut, nach der stressigen Wochen! 