Hallo Ihr lieben,
ich melde mich an dieser Stelle zurück. Turbulente Tage liegen hinter mir. Beruflich war es die letzte Zeit sehr intensiv. Dann stand jetzt am Wochenende eine langersehnte Reise mit meinem Bruder nach Hamburg an (winke der lieben Sandra, mit der wir einen Cocktail in schwindelerregender Höhe mit atemberaubenden Blick auf Hamburg genießen durften – das Wiedersehen mit Dir war sehr schön!), mit purem Luxus und als Krönung dem Musical Rocky. Das waren für uns beide Kindheitserinnerungen pur! Im Anschluss an Hamburg dann direkt ein sehr intensives Seminar. Mit all den Dingen war mein Kopf auch so voll, dass ich mit dem lesen überhaupt nicht vorwärts gekommen bin. Da mir
“Der blinde Mörder“ von Margaret Atwood jedoch sehr gut gefällt, bin ich immer sofort wieder drin, wenn dann wieder Zeit ist, zu lesen. So auch heute morgen. Aber das Buch wird mich noch eine Weile beschäftigen.
Ich habe mich heute erst mal durch diesen Thread gelesen, und habe gesehen, dass Ihr sehr interessante Bücher gelesen habt. Zum ein oder anderen möchte ich noch was beisteuern.
Ich bin sehr gespannt, was Du zu
„Hab und Gier“ von Ingrid Noll sagen wirst, Sandra. Denn mich interessiert es auch, und es steht bei mir bei Audible ganz oben auf dem Merkzettel, da es dort inzwischen auch erhältlich ist. Ich hoffe auch, dass Ingrid Noll darin zu ihrer alten Größe zurückfindet.
Und an zwei Krimi-Autorinnen erinnerst Du mich, die ich lange schon versuchen möchte, Sandra.
Ann Granger und
Fred Vargas. Eigentlich wäre das gerade das richtige, da sich beides bestimmt spannend und flott liest. Aber ich brauche noch eine ganze Weil für „Der blinde Mörder“.
Ebenso fällt hier die letzte Zeit so häufig ein Autor, von dem ich auch lange schon ein Buch im Regal stehen habe.
John Banville „Der Unberührbare“. Auch das sollte ich doch bald endlich mal lesen, es scheint sich ja richtig zu lohnen. Gemerkt habe ich mir auch, dass Dir „The Sea“ noch besser gefiel, Steffi. Aber eine Steigerung ist ja immer gut zu
ertragen.

Maria, Du hast so schön über
Umberto Ecos „Die Geschichte der legendären Länder und Städte“ geschrieben. Das macht richtig Lust auf das Buch und die Legenden zu Zeiten, als es noch Flecken zu entdecken und erobern gab. Das muss eine Zeit gewesen sein. Man kann es sich heute kaum mehr vorstellen, wo wir hier doch heutzutage die Möglichkeit haben jeder Zeit überall hinzureisen. Und wo uns jeder Flecken der Erde bekannt ist, und wir sofort jeden über google aufsuchen können. Spannend, sich in die Zeit zurückversetzen zu lassen. Du machst mir darauf Lust!
Didonia, die
John Mackanzie-Reihe von Emma Goodwyn scheint ja wirklich richtig gut zu sein. Ich freue mich deshalb umso mehr, dass ich dank Marias Tipp letztens, den ersten Band kostenlos auf meinen Kindle laden konnte.

Und auch Du erinnerst mich an eine Krimi-Serie, die ich gern mal beginnen wollte. Die von
Elizabeth George. Ich hatte den ersten Teil mal als Hörbuch gehört, und war davon sehr begeistert. Auch die Kostellation Havers und Lynley finde ich sehr reizvoll. Und Maria sagt auch, dass sie besonders wegen Havers damals gelesen hat.
Und Bonny, Du hast gerade einen run mit den
Jussi Adler-Olsen-Krimis. Freut mich auch zu hören, dass der vierte Band nicht so reißerisch ist, wie Du befürchtet hast. Ich hatte das übrigens auch beim ersten Band befürchtet, und auch da waren meine Befürchtungen unbegründet.
Silke und Bonny, auf
“Nebelsturm“ von Johan Theorin habe ich durch Euch jetzt auch noch mehr Lust! Gut, der Winter ist erst mal vorbei, bzw. war gar nicht da.

Aber es kommt ein Winter, in dem es passt, und dann freue ich mich, dass ich schaurigen Krimi-Lesestoff habe.
Und bei den Temperaturen lasse ich mich auch gern von Manuela an
Carolyn Haines erinnern. Ich habe auch einen ihrer Krimis, könnte sogar sein, dass es der ist, den Du gerade liest. Ich muss mal nachschauen. Vielleicht habe ich ihn aber auch irgendwann mal aussortiert, da ich Bücher aus meiner Schimmelwohnung vor Jahren entsorgen musste.
Yvonne, dass Dir die Krimis von
Cay Rademacher soviel Spaß machen, ist schön. Ich könnte den zweiten auch mal als Hörbuch hinterher schieben. „Trümmermörder“ hatte ich damals auch gehört, und er gefiel mir ebenfalls gut.
Steffi, schön, dass Du Bonny mit Deinen Eindrücken für
“Kleine Tierkunde Ostafrikas“ von Nicholas Drayson gewinnen konntest. Es sind wirklich kleine Seelenstreichler, treffende Bezeichnung! Ich freue mich schon auf den zweiten Band, den ich ebenfalls bei warmen Wetter genießen möchte.
Was Du über
“The Women“ schreibst, ist ja schade, denn da hat
T. C. Boyle wohl nicht sein ganzes Können hineingelegt. Für mich ist, habe ich letztens durch den Austausch mit NatiFine im Hoerbuecher4um erneut festgestellt, „América“ ein ganz besonderes Buch. Eines der wenigen Bücher, die mir immer mal wieder einfallen, und Szenen daraus, deren Bedeutung mich einfach mit einer Wucht treffen. Ich hatte meinem Bruder bei unserem Hamburg-Wochenende noch davon erzählt. Es fällt mir wirklich immer mal wieder ein. Von T. C. Boyle habe ich noch einiges zu entdecken. Aber auch gut zu wissen, dass nicht alles von ihm so grandios ist, wie „América“. So belasse ich es erst mal bei denen, die hervorstechen.
Deine Eindrücke zu
“The Tenant of Wildfell Hall” von Anne Bronte sind ebenfalls interessant. Stimmt, es ist schon sehr ausschweifend und dialoglastig. Mir hatte es trotzdem sehr gut gefallen, wenn auch Sturmhöhe von Emily und Jane Eyre von Charlotte mir besser gefallen haben.
Abschließend noch ein paar Worte zu
Buchsaite. Ich schließe mich Maria an, die Dich schon gebeten hat, beim Austausch hier auf das
miteinander und den
Austausch zu achten. Das Forum lebt vom Dialog, und nicht vom Monolog. Bitte erzähle uns von Deinen Büchern, aber nur einmal, nicht mehrmals, und im Gespräch und nicht durch eine Vielzahl an hintereinander gereihte Postings. Auch in dem Punkt, dass das kein Angriff sein soll, möchte ich mich Maria anschließen. Aber bitte nehme unsere Wünsche an, damit ein schöner Austausch stattfinden kann.