von JMaria » Fr 14. Mär 2014, 16:48
Hallo Bonny,
du hast es erfasst. Das Anliegen des Autors geht dahin, den Krebs zu entmystifizieren, das führt nicht nur in die Wissenschaft und Medizin, sondern auch in Kultur, Geschichte, Literatur und Politik, in die Vergangenheit und in die Zukunft des Krebses, es gibt Berichte über Ärzte, aber auch über Patienten.
Fritz Pleitgen, Präsident der Deutschen Krebshilfe, meint, daß es viele herausragende Werke zu diesem Thema gibt, aber dieses Buch stellt sie in den Schatten. Und immer bleibt der Autor nahe am Menschen und zollt den Erkrankten und den Verstorbenen Respekt.
Sie haben ihr Leben geopfert, damit wir diese Erkrankung besser verstehen lernen...
Im Prolog stellt der Autor ein Zitat von June Goodfield vorn weg...
Zitat auszugsweise....Ärzte behandeln Krankheiten, aber sie behandeln auch Menschen....
In diesem respektvollen Ton fängt das Buch an zu erzählen und ich glaube, diesen warmen Grundton wird es beibehalten.
Mich interessiert das Thema sehr. Ich habe bereits Familienangehörige und Verwandte verloren, die an Krebs erkrankt sind, und habe Freunde und Bekannte, die im Kampf stecken oder bereits überwunden haben, was ganz großartig ist, mitzuerleben. Man geht, wenn es um Krebs geht, doch schnell in eine Defensive oder in eine Art Lähmung, wenn es um Vorsorge geht (Besonders Darmspiegelung). Mir geht's jedenfalls so.
Das Buch beginnt jedenfalls sehr schön und nimmt jede Hemmung zum Thema.
Schöne Grüße, Maria
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Das Leben und dazu eine Katze, das ergibt eine unglaubliche Summe (Rainer Maria Rilke)