Guten Morgen zusammen,
nach „Stoner“ wollte ich erst mal ein paar Tage Abstand, um mich von der Figur langsam zu lösen.
Doch im Hinterkopf wusste ich schon, welches Buch als nächstes folgen sollte. Abermals ein Amerikanischer Schriftsteller:
„Alles, was ist“ von James Salter. Der Roman kam zeitgleich mit Stoner auf den SUB, und interessierte mich in ebensolchem Maße.
Heute morgen las ich die ersten Seiten, und wollte mich schon kaum lösen. Salter schildert die Ereignisse im Pazifischen Krieg, wo sich seine Romanfigur Lieutenant Philip Bowman zu Anfang befindet, so gekonnt, dass ich alles bildlich vor mir sehe, und die Gefühle der Kameraden sich auf mich übertragen. Und schon bin ich neugierig auf weitere Bücher von Salter, kaum dass ich dieses hier begonnen habe. Denn die Kriegsszene wird nur einen kleinen Raum einnehmen. Schon im nächsten Kapitel kehrt Bowman aus dem Krieg zurück, um das vor ihm liegende Leben zu beginnen. Dabei fesselt mich Salter gerade derart mit seinen Beschreibungen, dass ich gewiss mal eines seiner Bücher lesen werde, in denen es um den Krieg geht. Im Auge habe ich da „Jäger“; sein Erstlingswerk, das anlässlich des Erfolgs von „Alles, was ist“, beim Berlin Verlag Ende 2014 neu aufgelegt wurde, und in dem Salter seine Erfahrungen und Erlebnisse im Koreakrieg als Kampfpilot verarbeitet. Es soll autobiografische Züge haben, und interessiert mich somit sehr, da Salter selbst Kampfpilot war, bevor er mit dem Schreiben anfing.
Doch erst einmal freue ich mich auf „Alles, was ist“. Ich denke und hoffe, ich habe mir ein schönes Buch ausgesucht!
@Josie: Oh, Du erinnerst mich daran, dass ich von Louise Erdrich schon lange etwas lesen möchte. Ich bin sehr gespannt, wie Dir „Der Club der singenden Metzger“ gefallen wird und freue mich auf Deinen Bericht. Viel Lesespaß, Josie!
