Hallo zusammen,
so viel interessantes hier, einiges davon möchte ich aufgreifen.
@Marly: Ich las zuerst das Buch „Der Club Dumas“ und sah dann die Verfilmung „Die neun Pforten“. Der Film fiel für mich gegen das Buch ab. Das lag daran, dass die Atmosphäre für mich im Film nicht so gut herüberkam, wie im Buch. Allerdings tue ich mich auch immer schwer, wenn ich den Film schon kenne, das Buch noch zu lesen. Somit vielleicht keine schlechte Idee Dir ein anderes Buch von Arturo Pérez-Revertes zu lesen. Mir schwebt „Das Geheimnis der schwarzen Dame“ vor. Das wollte ich damals nach „Der Club Dumas“ am liebsten als nächstes von ihm lesen. Doch dann war es vergriffen. Im Juni 2015 ist es neu aufgelegt worden. Vielleicht ist das eine gutes zum ausweichen?
@NatiFine @Sandra: Sandra beschreibt schon schön die Unterschiede zwischen Helge Timmerberg und Andreas Altmann. Dennoch lese ich auch Andreas Altmanns Bücher sehr gern, denn er legt den Finger in so manche Wunde. Und das auch sprachlich hohem Niveau. Alles andere als flach! Aber Sandra hat schon recht, ein bisschen viel schwarz-weiß findet sich in seinen Personenbeschreibungen.
„Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend“ ist kein Reisebericht. Es ist ein autobiografisches Buch. Ich würde vielleicht eher seine Reiseberichte empfehlen für den Einstieg.
Bei Helge Timmerberg denke ich allzu gern an sein „Timmerbergs Tierleben“ zurück. So witzig! Hier mal der Link zu meiner
Rezension von damals. Ich hatte es auch mal als
Tipp des Monats auserkoren. Da es so schön war, hier auch noch mal den Link dazu, da findet sich die Beschreibung noch mal in Kurzform.
@Trixie: Dass Dein Lesegenuss durch das fehlende Lektorat beeinträchtigt wird, ist schade. Denn der Krimi an sich klingt wirklich nach einem lesenwerten Krimi im klassischen Gewand.
@Steffi: Das war ja die perfekte Urlaubs-Vorbereitungs-Lektüre! Sehr schön.
@Bonny: Leseflauten sind nie schön! Aber Du begegnest ihr mit der richtigen Haltung. Denn man kann doch nichts dran ändern, erzwingen lässt sich die Leselust nicht. Und wer weiß, vielleicht kehrt sie im Urlaub zurück, oder wenn die dunklere Jahreszeit wieder näher rückt. Ich komme derzeit auch nur sehr langsam voran. Stört mich aber auch nicht, zumal ich mit „Jenseits in Afrika“ ein Buch habe, in dem ich sofort wieder intensiv mitten drin bin, und das mir überragend gut gefällt!
Und ich schließe mich NatiFine an: Helge Timmerberg eignet sich gut bei Leseflaute, und ich finde auch für warme Tage, durch seinen humorvollen Stil.
@Barbara: Lachend schließe ich mich Deiner Aussage an, dass forenlose Zeiten kostengünstiger sind, aber inspirationsloser!
