Leseerlebnisse 2015... Ich lese gerade...

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Re: Leseerlebnisse 2015... Ich lese gerade...

Beitragvon Barbara » Mo 3. Aug 2015, 13:18

Sandra hat geschrieben:
marly hat geschrieben:
@Petra: Der Club Dumans wurde verfilmt als "Die neun Pforten", ist das richtig? Ich habe den Film gesehen, aber er gefiel mir nicht. Ist das Buch anders?
Marly


hallo Marly,

das Buch ist anders - trotz der düsteren Mystik, die es auch im Film natürlich gibt. Es lohnt sich auf alle Fälle. Ich mochte den Film ganz gern, aber das Buch noch lieber.

@NatiFine: das Buch von Andreas Altmann kenn ich gar nicht. Der negative Titel klingt aber ganz nach ihm :-D

lg Sandra


Ihr Lieben,

Das Buch subbt bei mir auch noch im Regal. Den Film mochte ich auch, habe aber wie gesagt das Buch noch nicht gelesen. Ich bin aber gespannt, was hier darüber berichtet wird.
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Barbara
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Re: Leseerlebnisse 2015... Ich lese gerade...

Beitragvon Barbara » Mo 3. Aug 2015, 13:25

Ihr Lieben,

Dem Glück so nah habe ich heute Morgen tränenreich beendet. Ein sehr unter die Haut gehendes Buch. Zumindest habe ich dies so empfunden. Es war schön und fesselnd zu lesen.

Ein neues Buch habe ich noch nicht ausgesucht. Eventuell greife ich zu Am grünen Rand der Welt.

Hardy hat mich schon beeindruckt. Neulich sah ich durch Zufall einen Bericht über die Verfilmung des Buches. Auch hiervon war ich sehr angetan, sodass ich es als schöne Vorbereitung für den Film sehe. Und da ich zurzeit Urlaub habe, kann ich auch am Lesen dran bleiben. Denn seine Bücher verlangen ein dauerhaftes Lesen. Alles andere wäre, meines Erachtens, ein Frevel an seinem literarischen Können.
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Re: Leseerlebnisse 2015... Ich lese gerade...

Beitragvon Bonny » Mo 3. Aug 2015, 16:02

Hallo ihr Lieben,

vielen Dank für's Mutmachen :). Ja, ich versuche, meine Leseflaute auch positiv zu sehen. Mir steht im Moment der Sinn irgendwie nach anderen Dingen bzw. nach gar nichts so wirklich. Meist lasse ich mich nach der Arbeit zu Hause nur noch vom Fernsehen berieseln. Aber das macht nichts, es ist eine Phase, die sicherlich auch vorbeigeht. Vielleicht hat es auch einfach mit der Hitze zu tun...
Ich kann halt nicht so dranbleiben, und dann empfinde ich das Lesen immer etwas mühsam, und das hat der Herr Theorin mit seinem Inselgrab irgendwie nicht verdient, finde ich. Wahrscheinlich hebe ich ihn mir für den Urlaub auf, dann habe ich mit Sicherheit mehr Zeit und Muße, und auch eine andere Atmosphäre.
Liebe Grüße,
Sabine

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Re: Leseerlebnisse 2015... Ich lese gerade...

Beitragvon Trixie » Mo 3. Aug 2015, 16:21

Ich habe mir die Kindle-Ausgabe eines Krimis vorgenommen, der vielversprechend klang:

Susann Kayser: Murder at the Maharajah's Dinner Party.

Das Buch wurde von der österreichischen Autorin Anfang der 90er veröffentlicht und basiert offenbar auf ihrem eigenen Aufenthalt beim und der Bekanntschaft mit dem Maharadscha von Jodhpur. Der Krimi soll mit einem Augenzwinkern geschrieben sein und an den üblichen "klassischen" Landhauskrimi britischer Autoren wie Christie oder Allingham angelehnt, nur eben mit einem indischen Herrscherpalast als Schauplatz der Handlung. Da somit alle Reizwörter für mich enthalten waren, habe ich mich also an das Büchlein gemacht (es ist mit ca. 150 Seiten nicht sehr lang).

In den letzten beiden Tagen -oder besser gesagt: Nächten, vor dem Schlafengehen- habe ich das erste Drittel zügig gelesen, und bisher kann ich bestätigen, daß die Schreibe von Frau Kayser in Sprache und Inhalt durchaus an die Klassiker des Genres erinnert und somit kurzweilig und unterhaltend und flott zu lesen ist. Man hat die übliche bunte Ansammlung von Gastgeber (dem Maharadscha, seiner Frau und einigen exzentrischen Verwandten) und Gästen, die unterschiedlich sympathisch daherkommen und von denen jeder eine Geschichte hat, die sich mit der der anderen Anwesenden früher oder später bereits einmal verknüpft hatte. Insofern bietet sich natürlich nach dem Mord (der an diesem Punkt im Buch gerade geschehen ist) eine breite Auswahl an Verdächtigen mit diversen Motiven für die Tat.

Soweit gefällt mir die Handlung wirklich gut, aber einen großen Störfaktor hat das Buch, denn es scheint für die Ebook-Ausgabe durch absolut kein Lektorat gegangen zu sein. Wirklich, dies ist in Sachen Tip- und Leichtsinnsfehler das bisher schlimmste Exemplar eines elektronischen Buches, das ich in den Händen hielt! Und das ist extrem schade, denn es stört eine wirklich gute Geschichte so sehr, wenn man wegen eines fehlenden Buchstaben ganze Sätze mehrmals lesen muß, um deren Sinn zu erkennen. Englisch ist zwar nicht die Muttersprache der Autorin, und insofern könnte man ja den einen oder anderen Lapsus nachsehen, aber da dieser Krimi vor langer Zeit bereits in gedruckter Form bei einem regulären Verlag erschienen war (und auch in der Leseprobe bei amazon keine solchen Fehler auftauchen), kann ich mir nicht recht erklären, wieso das Ebook dann solche Mängel aufweist...

Es trübt ein wenig mein Leseerlebnis, hält mich aber nicht davon ab, die Geschichte weiterzulesen. Denn bislang überwiegen, wie gesagt, ihre Qualitäten.

Gruß,
Trixie
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Re: Leseerlebnisse 2015... Ich lese gerade...

Beitragvon Petra » Mo 3. Aug 2015, 16:41

Hallo zusammen,

so viel interessantes hier, einiges davon möchte ich aufgreifen.

@Marly: Ich las zuerst das Buch „Der Club Dumas“ und sah dann die Verfilmung „Die neun Pforten“. Der Film fiel für mich gegen das Buch ab. Das lag daran, dass die Atmosphäre für mich im Film nicht so gut herüberkam, wie im Buch. Allerdings tue ich mich auch immer schwer, wenn ich den Film schon kenne, das Buch noch zu lesen. Somit vielleicht keine schlechte Idee Dir ein anderes Buch von Arturo Pérez-Revertes zu lesen. Mir schwebt „Das Geheimnis der schwarzen Dame“ vor. Das wollte ich damals nach „Der Club Dumas“ am liebsten als nächstes von ihm lesen. Doch dann war es vergriffen. Im Juni 2015 ist es neu aufgelegt worden. Vielleicht ist das eine gutes zum ausweichen?

@NatiFine @Sandra: Sandra beschreibt schon schön die Unterschiede zwischen Helge Timmerberg und Andreas Altmann. Dennoch lese ich auch Andreas Altmanns Bücher sehr gern, denn er legt den Finger in so manche Wunde. Und das auch sprachlich hohem Niveau. Alles andere als flach! Aber Sandra hat schon recht, ein bisschen viel schwarz-weiß findet sich in seinen Personenbeschreibungen.

„Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend“ ist kein Reisebericht. Es ist ein autobiografisches Buch. Ich würde vielleicht eher seine Reiseberichte empfehlen für den Einstieg.

Bei Helge Timmerberg denke ich allzu gern an sein „Timmerbergs Tierleben“ zurück. So witzig! Hier mal der Link zu meiner :arrow: Rezension von damals. Ich hatte es auch mal als :arrow: Tipp des Monats auserkoren. Da es so schön war, hier auch noch mal den Link dazu, da findet sich die Beschreibung noch mal in Kurzform.

@Trixie: Dass Dein Lesegenuss durch das fehlende Lektorat beeinträchtigt wird, ist schade. Denn der Krimi an sich klingt wirklich nach einem lesenwerten Krimi im klassischen Gewand.

@Steffi: Das war ja die perfekte Urlaubs-Vorbereitungs-Lektüre! Sehr schön.

@Bonny: Leseflauten sind nie schön! Aber Du begegnest ihr mit der richtigen Haltung. Denn man kann doch nichts dran ändern, erzwingen lässt sich die Leselust nicht. Und wer weiß, vielleicht kehrt sie im Urlaub zurück, oder wenn die dunklere Jahreszeit wieder näher rückt. Ich komme derzeit auch nur sehr langsam voran. Stört mich aber auch nicht, zumal ich mit „Jenseits in Afrika“ ein Buch habe, in dem ich sofort wieder intensiv mitten drin bin, und das mir überragend gut gefällt!

Und ich schließe mich NatiFine an: Helge Timmerberg eignet sich gut bei Leseflaute, und ich finde auch für warme Tage, durch seinen humorvollen Stil.

@Barbara: Lachend schließe ich mich Deiner Aussage an, dass forenlose Zeiten kostengünstiger sind, aber inspirationsloser! :-)
Liebe Grüße,
Petra


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Re: Leseerlebnisse 2015... Ich lese gerade...

Beitragvon Barbara » Di 4. Aug 2015, 07:55

Hallo Ihr Lieben,

ich habe mich also, wie bereits angekündigt, erneut zu Thomas Hardy gegriffen. Am grünen Rand der Welt habe ich gestern begonnen und bin wiederum begeistert. Bereits nach einer halben Seite war ich schon wieder vollkommen in Hardys Welt zu Hause.
Diesesmal handelt es sich auch um eine Übersetzung (Peter Marginter), die spachlich ausgereift und fomvollendet zu sein scheint. So kommen Hardys wundervolle Schachtelsätze, die ich persönlich sehr liebe, sehr schön zur Geltung.
Außerdem sind die Gedanken dieses Mal gespickt mit Witz und Ironie. Auch das ist sehr schön.
Tess hingegen wirkte von Anbeginn sehr düster und deprimierend. Am grünen Rand der Welt scheint im Gegensatz dazu über eine gewisse Leichtigkeit zu erfügen.
Ob mein erster Eindruck stimmt, wird sich zeigen.
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Re: Leseerlebnisse 2015... Ich lese gerade...

Beitragvon Barbara » Di 4. Aug 2015, 08:02

Liebe Marly,

von Pérez - Reverte habe ich vor einiger Zeit Dreimal im Leben gelesen.
Das Buch hatte zu Beginn zwar ein paar Durststrecken, aber im Laufe des Lesens verschwinden diese. Ich mochte das Buch. Eine schöne und schmerzliche Geschichte.

Hier ein Ausschnitt aus dem Inhalt:
Auf einem Ozeandampfer begegnen sie sich das erste Mal. Es ist das Jahr 1928, Max – jung und von wildem Charme – arbeitet als Eintänzer in der ersten Klasse. Mecha zieht ihn augenblicklich in den Bann, ihre aparte Schönheit, der weltberühmte Komponist an ihrer Seite, das funkelnde Collier um ihren schlanken Hals. Es folgt ein Tanz, ein nichtssagender Smalltalk, der verheißungsvoller nicht sein könnte. In Buenos Aires angekommen, führt Max das Paar durch die zwielichtigen Tangobars seiner Geburtsstadt. Doch in dieser Nacht geraten die Dinge außer Kontrolle, und für Max und Mecha beginnt das Abenteuer ihres Lebens: die große Liebe. Eine Liebe, die erst viele Jahre später auf der Promenade Nizzas zwischen entrücktem Glamour und den Wirren des Krieges eine zweite Chance erhält ... »Dreimal im Leben« erzählt eine Geschichte voller Sehnsucht und Eleganz. Durchweht von der Nostalgie nach einer Welt, deren Glanz verblasst und deren Melodie verklungen ist, beschwört der Roman den bittersüßen Zauber verstrichener Gelegenheiten und die lebenslange Liebe zweier Menschen.


Interessant an Reverte ist seine Vielschichtigkeit. Er kann scheinbar in den verschiedensten Genre literarische zu Hause sein.
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Re: Leseerlebnisse 2015... Ich lese gerade...

Beitragvon JMaria » Di 4. Aug 2015, 09:24

Barbara hat geschrieben:Hallo Ihr Lieben,

ich habe mich also, wie bereits angekündigt, erneut zu Thomas Hardy gegriffen. Am grünen Rand der Welt habe ich gestern begonnen und bin wiederum begeistert. Bereits nach einer halben Seite war ich schon wieder vollkommen in Hardys Welt zu Hause.
Diesesmal handelt es sich auch um eine Übersetzung (Peter Marginter), die spachlich ausgereift und fomvollendet zu sein scheint. So kommen Hardys wundervolle Schachtelsätze, die ich persönlich sehr liebe, sehr schön zur Geltung.
Außerdem sind die Gedanken dieses Mal gespickt mit Witz und Ironie. Auch das ist sehr schön.
Tess hingegen wirkte von Anbeginn sehr düster und deprimierend. Am grünen Rand der Welt scheint im Gegensatz dazu über eine gewisse Leichtigkeit zu erfügen.
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sein Spätwerk ist tatsächlich kritischer. Sein radikalstes Werk ist "Jude the Obscure" (Herzen in Aufruhr).

Ich finde es toll, Barbara, dass du nun ein jüngeres Werk von ihm liest. Besser kann man die Entwicklung seines Gesamtwerkes nicht verfolgen. Das erinnert mich schmerzlich, dass ich in den letzten Jahren die englischen Klassiker sehr vernachlässigte.
Schöne Grüße, Maria
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Re: Leseerlebnisse 2015... Ich lese gerade...

Beitragvon JMaria » Di 4. Aug 2015, 09:53

Trixie hat geschrieben:Ich habe mir die Kindle-Ausgabe eines Krimis vorgenommen, der vielversprechend klang:

Susann Kayser: Murder at the Maharajah's Dinner Party.

Das Buch wurde von der österreichischen Autorin Anfang der 90er veröffentlicht und basiert offenbar auf ihrem eigenen Aufenthalt beim und der Bekanntschaft mit dem Maharadscha von Jodhpur. Der Krimi soll mit einem Augenzwinkern geschrieben sein und an den üblichen "klassischen" Landhauskrimi britischer Autoren wie Christie oder Allingham angelehnt, nur eben mit einem indischen Herrscherpalast als Schauplatz der Handlung. Da somit alle Reizwörter für mich enthalten waren, habe ich mich also an das Büchlein gemacht (es ist mit ca. 150 Seiten nicht sehr lang).

In den letzten beiden Tagen -oder besser gesagt: Nächten, vor dem Schlafengehen- habe ich das erste Drittel zügig gelesen, und bisher kann ich bestätigen, daß die Schreibe von Frau Kayser in Sprache und Inhalt durchaus an die Klassiker des Genres erinnert und somit kurzweilig und unterhaltend und flott zu lesen ist. Man hat die übliche bunte Ansammlung von Gastgeber (dem Maharadscha, seiner Frau und einigen exzentrischen Verwandten) und Gästen, die unterschiedlich sympathisch daherkommen und von denen jeder eine Geschichte hat, die sich mit der der anderen Anwesenden früher oder später bereits einmal verknüpft hatte. Insofern bietet sich natürlich nach dem Mord (der an diesem Punkt im Buch gerade geschehen ist) eine breite Auswahl an Verdächtigen mit diversen Motiven für die Tat.

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Gruß,
Trixie



Hallo Trixie,

schade, wegen den Mängel, aber wenigstens scheint die Story gut zu sein. Ich habe mir ja damals auch das Buch als kostenloses ebook heruntergeladen, dank deines Hinweises .
Schöne Grüße, Maria
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Re: Leseerlebnisse 2015... Ich lese gerade...

Beitragvon Bonny » Di 4. Aug 2015, 12:01

NatiFine hat geschrieben:Liebe Bonny,
Helge Timmerberg ist echt gut bei Flaute. :mrgreen:


Petra hat geschrieben:Und ich schließe mich NatiFine an: Helge Timmerberg eignet sich gut bei Leseflaute, und ich finde auch für warme Tage, durch seinen humorvollen Stil.


Okay, überredet... :). Wahrscheinlich wird es Timmerbergs Reise-ABC und/oder Timmerbergs Tierleben (da bin ich nämlich beim Stöbern lustigerweise auch dran hängengeblieben ;))
Oder habt ihr bessere Timmerberg-Einstiegs-Tipps für mich?
Liebe Grüße,
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