Hallo,
ich hab jetzt
Ein plötzlicher Todesfall von J. K. Rowling endgültig verbannt. Es ist einfach zu ausschweifend und trotz des gutes Sprachstils einfach ermüdend, weil es so dick ist. Heb ich mir für die Rente auf,

denn schlecht ist es wirklich nicht, im Gegenteil. Aber mir fehlt die Geduld dafür.
Ich hab daher mit einem anderen dicken Buch angefangen, nämlich
Gone Girl von
Gillian Flynn. Es ist sicher nicht brilliant, aber zweifellos sehr gut. Petra hat schon viel zum Inhalt geschrieben, sie hat es ja als Hörbuch gehört. Für mich ist das Buch die bessere Wahl.
Die Geschichte von Nick und Amy, die in einer unehrlichen und oberflächlichen Ehe leben und deren Scheitern beschreiben und sich dabei jeweils in der ICH-Form an den Leser wenden, ist nicht sehr emotional berührend, dafür sind beide einfach nicht sympatisch genug. Und das ist auch beabsichtigt.
Gleich zum Anfang erfährt man, dass es sich hier nicht nur um einen Tatsachenbericht über eine misslungene Beziehung handelt, sondern auch um einen Thriller, den Amy ist plötzlich verschwunden.... Das Buch hat ein paar Längen, aber nicht gravierend. Kurz bevor es es nervt, bekommt die Autorin die Kurve. Mich hat ziemlich schnell in den Bann gezogen, nicht zuletzt, weil es immer mal ein paar überraschende Wendungen gibt. Und siehe da, jetzt bin ich schon über 300 Seiten weit.

Bin gespannt, wie es weitergeht.
lg
Sandra