Hallo zusammen,
abends im Bett habe ich nun endlich die Tante Dimity-Reihe von
Nancy Atherton begonnen, und begleite Lori gerade auf ihrem ersten Abenteuer
„Tante Dimity und das geheimnisvolle Erbe“.
Die Serie ist ja wirklich absolut liebenswert! Allein schon die häufige Wiederholung von Tante Dimitys Ritual ihr
leckeres Butterbrot und einen
guten Tee zu trinken, ist ja allerliebst! Da spricht so viel Liebe für die kleinen und einfachen Dinge heraus, in denen so viel Glück liegen kann, dass es herzerwärmend ist. Genau die richtige Lektüre vor dem schlafen gehen für mich!

Nun freue ich mich nach all den Jahren darüber, dass ich früher eine derjenigen war, die dankenswerter Weise einen selbstgenähten rosa Plüschhasen geschenkt bekommen haben, als die Tante Dimitiy Reihe aufkam. Denn Reginald wird mich nun lesend eine ganze Weile begleiten, gibt es doch so viele Bände!
Gespannt bin ich auch wie sich das Verhältnis zu dem jungen Anwalt Bill Willis entwickelt. Der ist ja auch wie von einer anderen Welt. Und in dem Haus von Bill Willis und seinen Vater fühlt nicht nur Lori sich gerade sehr wohl – ich auch! Und wie sie gerade die Sternschnuppen schaut… herrlich schräg und liebenswert!
“Alles, was ist“ von James Salter entwickelt sich ebenfalls gut. Ich bin gespannt, welche Wendungen Philip Bowmans Leben nehmen wird. Unaufgeregt erzählt Salter von Bowmans Leben – die berufliche Entwicklung und die private. Seine Liebe, und man ahnt, dass sie nicht ungetrübt bleiben wird.
@Steffi @Maria @Barbara: Ja, das ist nach „Stoner“ gleich noch ein gehaltvoller Roman. Wobei mir „Stoner“ etwas mehr lag, aber ich kann noch nicht so viel sagen, da ich mit „Alles, was ist“ noch nicht weit genug gekommen bin.
So ganz nahtlos ging es bei mir auch nicht, liebe Barbara. Nach „Stoner“ habe ich drei Tage Pause eingelegt. So ganz losgelassen hat er mich immer noch nicht, auch da ich mich mit NatiFine drüben im Hoerbuecher4um noch so schön über ihn austausche. Aber direkt nahtlos hätte ich auch kein weiteres gehaltvolles Buch anschließen können. Stoner musste ich erst ein paar Tage sacken lassen. Derzeit nutze ich die gute Phase, in der ich endlich wieder offen bin für die gehaltvolleren SUB-Bewohner. Die sind im letzten Jahr allzu oft zu kurz gekommen. So genieße ich diese Phase gerade. Und unterbreche sie abends immer mal mit Tante Dimity – echt so schön!
@Barbara @Didonia: Von Arturo Pérez-Reverte habe ich „Das Geheimnis der schwarzen Dame“ auf dem Wunschzettel, das nach Jahren endlich neu verlegt wird. Zum Glück aber nicht unter einem irrführenden abgewandelten Titel. Sowas mag ich auch gar nicht! Somit vielen Dank für die Warnung mit „Ein Stich ins Herz“/“Der Fechtmeister“, Didonia! Und Barbara, Du hast mich sehr neugierig auf „Dreimal im Leben“, das klingt wirklich sehr schön! Toller Link dazu, Didonia! Und das kann ich mir gut denken, dass es besser war, das Buch im Alter zu schreiben. Das braucht eine gewisse Lebenserfahrung, glaube ich.
„Der Club Dumas“ habe ich damals mit größtem Vergnügen gelesen! Ich wünsche Dir – wann immer es soweit ist – viel Freude damit, Barbara!
@Maria: Sehr schön, dass Du etwas von Modiano gelesen hast. „Gräser der Nacht“ war sicher eine gute Wahl. Der erste Satz ist sehr schön – Danke fürs zitieren!