NatiFine hat geschrieben:@JMaria
Ich mag Joseph Roth, als Schriftsteller, mit jedem Buch, das ich von ihm kenne, mehr. Was ich über ihn, als Person, bei Wikipedia und in dem Buch "Ostende:1936..." lese, macht mich schon traurig. Er war ein Alkoholiker, dem auch Stefan Zweig nicht helfen konnte, so sehr er sich auch bemühte.
Ich werde versuchen, mögl. viele seiner Arbeiten kennen zu lernen. Es wird sich sicherlich lohnen!
ja, sie lohnen sich !
Auf das Buch/Hörbuch "Ostende 1936... " hast du mich neugierig gemacht.
ich bin nun wieder in England gelandet mit gleich mehreren Büchern.
Reingeschoben habe ich einen Krimi von
Colin Dexter "Mord am Oxford-Kanal" , Inspector Morse 8. Fall.
Inspector Morse musste sich einer Not-OP unterziehen, zum Glück ging alles gut, und langweilt sich im Krankenhaus. Dann bekommt er, auf den ersten Blick, ein ziemlich langweiliges Werk, von seinem Kollegen Lewis geschenkt (eigentlich von Mrs. Lewis), darin wird von einem Mordfall aus dem 19. Jahrhundert berichtet. Die Indizienlage des Fall sind sehr dürftig in Morses Augen, doch zwei Schiffer wurden dafür gehängt. Morse rollt den Fall wieder auf, im Krankenstand natürlich

am Ende des Buches gibt es noch eine Reisebeschreibung für Touristen die Oxford mal besuchen möchten, am liebsten würde man gleich losziehen.
Im Moment lese ich
"Wiedersehen mit Brideshead" von Evelyn Waugh, das sich zu einem Lieblingsbuch entwickeln könnte, so schön finde ich es geschrieben. Süffig im besten Sinne. Die rückblickende Erinnerungen sind wunderbar geschildert, besonders die Oxford-Atmosphäre hat es mir angetan, aber auch die Schilderungen auf dem Landsitz "Brideshead" wirken authentisch und typisch englisch.
ein toller Lesestoff!
nebenbei lese ich Essays von
Virginia Woolf aus "Granit und Regenbogen", in der ersten Abhandlung macht sich V.W. Gedanken darüber wie die Zukunft des Romans aussieht und interessanterweise hat es sich bewahrheitet, wie man heute erkennen kann.
und mit
Samuel Pepys Tagebücher 1662 habe ich begonnen. Es überrascht mich immer wieder, wie fesselnd Alltag sein kann
